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    Gericht: Gestopptes Schiff in Schweden geht an die Ukraine

    Keystone-SDA
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    Schweden,

    Ein in Schweden gestopptes Schiff, das zur russischen Schattenflotte gehören soll, kann laut der Nachrichtenagentur TT an die Ukraine übergeben werden.

    Caffa
    Die geenterten Schiffe «Caffa» (l) und «Sea Owl I» ankern nebeneinander vor der Küste Schwedens. - Keystone

    Die schwedischen Behörden hatten den Frachter «Caffa» bereits im März vor Trelleborg geentert. Laut Küstenwache steht er auf der ukrainischen Sanktionsliste. Den Angaben zufolge soll er Getreide transportiert haben, das aus der Ukraine gestohlen wurde.

    Das Amtsgericht Ystad hatte bereits im Juni entschieden, dass das Schiff an die Ukraine herausgegeben werden darf. Gegen das Urteil legte die Reederei Berufung ein, bekam jedoch auch in zweiter Instanz nicht recht. Daraufhin wollte sie vor den Obersten Gerichtshof ziehen. Dieser will sich laut TT jedoch nicht mit dem Fall befassen: Man habe die Unterlagen geprüft, jedoch keine Gründe gesehen, eine Revision zuzulassen, hiess es.

    Der ukrainische Aussenminister Andrii Sybiha schrieb bereits am Mittwoch bei X, er begrüsse die Entscheidung des Obersten Gerichts: «Dieser wegweisende Beschluss schafft einen wichtigen Präzedenzfall. Er zeigt, dass entschlossenes Handeln von Strafverfolgungsbehörden und Staatsanwaltschaften in Verbindung mit einer unabhängigen und unparteiischen Justiz den Grundsatz der Rechenschaftspflicht in greifbare Ergebnisse umsetzen kann.»

    Nachdem die schwedische Küstenwache den Frachter im Frühjahr gestoppt und geentert hatte, lag er vor Trelleborg vor Anker. Die Besatzung hat Schweden inzwischen verlassen – darunter auch der Kapitän, der zwischenzeitlich wegen des Verdachts auf Urkundenfälschung in Untersuchungshaft sass.

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    Kommentare

    User #6195 (nicht angemeldet)

    Ja natürlich bekommt sie die Ukraine. Dumm nur kann man die Ukraine vom Meer aus nicht mehr erreichen. Die kontrollieren die Zufahrt nach Odessa. Hier wird gar nichts passieren.

    User #2127 (nicht angemeldet)

    Das nennt man Rechtsstaatlichkeit. Aber das kennen man in Russland nicht, deshalb die Verwunderung.

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