Sehr hohe Temperaturen können bei älteren Personen, Kleinkindern, chronisch Kranken und Personen, die im Freien arbeiten, zu gesundheitlichen Komplikationen führen. In der aktuellen Hitzewelle ist es daher ratsam, genügend zu trinken und Räume am frühen Morgen gut durchzulüften.
Wasser Hitze
Ein Mann springt kopfüber von einem Sprungbrett in das Wasser. - dpa

Der Freiburger Kantonsarzt Thomas Plattner rät zudem, Fensterläden oder Storen zu schiessen, die Fenster während der wärmsten Stunden des Tages zu schliessen und sich im Schatten oder in gut belüfteten oder klimatisierten Räumen aufzuhalten.

Die Kleider sollten leicht, bequem und in hellen Farben sein. Niemals sollten Personen oder Tiere in einem geschlossenen Fahrzeug warten müssen, heisst es weiter in einer Mitteilung der Freiburger Direktion für Gesundheit und Soziales vom Dienstag.

Bei starker Hitze kann das Arbeiten in Gebäuden und im Freien gefährlich für die Gesundheit werden. In der Schweiz gibt es laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) kein Recht auf Hitzefrei bei der Arbeit. Der Arbeitgeber muss jedoch die nötigen Massnahmen ergreifen, um die Gesundheit seiner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schützen.

Im Freien empfiehlt das Seco beispielsweise bei leichter und mittlere Arbeitsintensität ab 36 beziehungsweise 34 Grad Celsius pro Stunde 15 Minuten Pause und eine Reduktion der physischen Belastung. Bei schweren und sehr schweren Arbeiten sollten diese Massnahmen bereits ab 32 beziehungsweise 30 Grad Celsius ergriffen werden.

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