Wegen Hitzewelle: Genf ordnet bis Sonntag Arbeitsstopp im Freien an

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Genève,

Das Genfer Arbeitsinspektorat hat wegen der anhaltenden Hitzewelle einen Arbeitsunterbruch für Tätigkeiten im Freien angeordnet.

Gerade auf Baustellen kann die Hitzebelastung für Mitarbeitende derzeit extrem sein. (Archivbild)
Gerade auf Baustellen kann die Hitzebelastung für Mitarbeitende derzeit extrem sein. (Archivbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das Wichtigste in Kürze

  • Genf stoppt Arbeiten in der Sonne ab 13 Uhr wegen Gesundheitsrisiken.
  • Unverzichtbare Einsätze dürfen nur mit 15 Minuten Sonne pro Stunde weiterlaufen.
  • Die Hitze hält wohl bis Sonntag an, mit Temperaturen bis zu 36 Grad.

Zum Schutz der Gesundheit der Beschäftigten hat das Genfer Arbeitsinspektorat einen Arbeitsstopp für Arbeiten im Freien angeordnet. Das Arbeitsverbot gilt für die gesamte Dauer der Hitzewelle, mindestens aber bis Sonntag.

Alle Arbeiten im Freien und in direkter Sonneneinstrahlung müssen ab 13.00 Uhr eingestellt werden, wie das Amt am Donnerstag mitteilte. Für unverzichtbare Tätigkeiten, die nicht unterbrochen werden können, ist ein Rotationssystem vorgeschrieben.

Dieses sieht ab 13.00 Uhr höchstens 15 Minuten Arbeit in der Sonne vor, gefolgt von einer 45-minütigen Erholungsphase im Schatten.

Vor 13.00 Uhr bleiben die bestehenden Arbeitsschutzmassnahmen in Kraft. Dazu gehören unter anderem organisatorische Pausen sowie weitere Vorkehrungen zum Schutz der Beschäftigten.

Arbeitest du draussen?

Laut Wetterprognosen werden die Höchsttemperaturen im Kanton Genf bis Sonntag bis zu 36 Grad erreichen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit sollen auch die nächtlichen Tiefsttemperaturen nahe oder über 20 Grad liegen.

Kommentare

User #1131 (nicht angemeldet)

Was ich schön finde bei meinem Arbeitgeber, Wir starten 04:00 Morgens und 12:00 ist Feierabend. Vielen dank

User #1494 (nicht angemeldet)

Der Unterschied zu den Ländern, wo Arbeitskräfte nicht geschützt sind, lieber User, der meinte, in Dubai und den Ländern müssten die Arbeiter ja auch draussen arbeiten. Die sterben an Organversagen und sind austauschbar, wie die Landarbeiter. Darüber wird nicht jede Woche berichtet, deshalb weiss er das nicht. Hier gibt es immerhin Schutz, aber man hörte ja gestern im Schweiz Aktuell, die Bauherren fürchten hohe Strafzahlungen. Einfach mal denken und eine Baustelle über den Sommer länger terminieren und Hitzetag, die nun seit zehn Jahren extrem zugenommen haben, mit einberechnen. Man hat ja mittlerweile Erfahrung.

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