Wegen Hitzewelle: Genf ordnet bis Sonntag Arbeitsstopp im Freien an
Das Genfer Arbeitsinspektorat hat wegen der anhaltenden Hitzewelle einen Arbeitsunterbruch für Tätigkeiten im Freien angeordnet.

Das Wichtigste in Kürze
- Genf stoppt Arbeiten in der Sonne ab 13 Uhr wegen Gesundheitsrisiken.
- Unverzichtbare Einsätze dürfen nur mit 15 Minuten Sonne pro Stunde weiterlaufen.
- Die Hitze hält wohl bis Sonntag an, mit Temperaturen bis zu 36 Grad.
Zum Schutz der Gesundheit der Beschäftigten hat das Genfer Arbeitsinspektorat einen Arbeitsstopp für Arbeiten im Freien angeordnet. Das Arbeitsverbot gilt für die gesamte Dauer der Hitzewelle, mindestens aber bis Sonntag.
Alle Arbeiten im Freien und in direkter Sonneneinstrahlung müssen ab 13.00 Uhr eingestellt werden, wie das Amt am Donnerstag mitteilte. Für unverzichtbare Tätigkeiten, die nicht unterbrochen werden können, ist ein Rotationssystem vorgeschrieben.
Dieses sieht ab 13.00 Uhr höchstens 15 Minuten Arbeit in der Sonne vor, gefolgt von einer 45-minütigen Erholungsphase im Schatten.
Vor 13.00 Uhr bleiben die bestehenden Arbeitsschutzmassnahmen in Kraft. Dazu gehören unter anderem organisatorische Pausen sowie weitere Vorkehrungen zum Schutz der Beschäftigten.
Laut Wetterprognosen werden die Höchsttemperaturen im Kanton Genf bis Sonntag bis zu 36 Grad erreichen. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit sollen auch die nächtlichen Tiefsttemperaturen nahe oder über 20 Grad liegen.










