Elf Akteure der Freizeitindustrie haben den neuen Schweizer Verband der Freizeitstätten (SVF) gegründet. Sie wollen die Kräfte bündeln und sich insbesondere für ihre Interessen in der Corona-Krise einsetzen. Die ausgeweitete Covid-Zertifikatspflicht lehnen sie wegen befürchteter Umsatzeinbussen ab.
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Das Maison Cailler. - keystone

Mit über 40 Millionen Besucherinnen und Besuchern im Jahr mit einer geschätzten Wertschöpfung von einer Milliarde Franken stellten die Freizeitparks, Bäder, Zoos, Museen.

Ausstellungen, Besucherzentren oder Sehenswürdigkeiten eine gewichtige Branche dar, teilte der in Broc FR gegründete Verband am Mittwoch mit.

Die Umsatzeinbussen durch die Covid-19-Pandemie schätzt die Branche auf 50 bis 75 Prozent. Darum wehrt sich der Verband gegen die Zertifikatspflicht, welche sich schon in Frankreich negativ ausgewirkt habe. Neben dem Engagement in der Pandemiepolitik hat sich der SVG die Gründung einer Beobachtungsstelle für Tagestourismus und ein Impulsprogramm für seinen Sektor auf die Fahne geschrieben.

Die elf Gründungsmitglieder streben bis 2023 ein Wachstum auf gut 200 Mitglieder an. Ins Leben gerufen haben den Verband Aquaparc, Maison Cailler, Swiss Vapeur Parc, Alaïa-Gruppe, Chaplin’s World, Fun Planet-Gruppe, Les Mines de Sel de Bex, Freizeit.ch, Thematis, Go2Play, und B+G & Partners.

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