Freiräume statt Schlachthof
Das Schlachthof-Areal im Kreis 4 soll bis 2030 komplett umgewandelt werden. Das Amt für Städtebau sieht dort einen Park und weitere Freiräume vor.

Die Tage des Schlachthofs sind gezählt. Lange war jedoch unklar, wie das rund 53 000 Quadratmeter grossen Areal künftig genutzt werden soll. Nun hat das Amt für Städtebau einen Schlussbericht zur Testplanung vorgelegt, in die auch Vertreterinnen und Vertreter aus dem Quartier miteinbezogen wurden.
Ziel war es, mittels räumlicher Konzepte die künftigen Nutzungs- sowie stadt- und freiräumlichen Entwicklungsmöglichkeiten im Sinne einer nachhaltigen Transformation für das Schlachthof-Areal zu untersuchen und aufzuzeigen. Zudem sollte das Areal weiterhin eine Arbeitsplatzgebiet mit Schwerpunkt auf das produzierende Gewerbe bleiben. Laut Planungsbericht soll etwa das Hauptgebäude des Schlachthofs künftig verschiedenen Nutzungen Raum bieten, darunter Streetfood- lokalen und kleineren Lebensmittel betrieben.
Zudem soll die Halle als Fussgängerpassage dienen. An der Ecke Hohl- und Herdernstrasse soll derweil eine Schule entstehen. Für das Gewerbe sind Räumlichkeiten entlang der historischen Gebäude an der Baslerstrasse sowie Neubauten an der Hohlstrasse vorgesehen.
Entlang der Hardgutstrasse soll dem Bedürfnis nach mehr Grün und Erholungsraum mit einem 7500 Quadratmeter grossen Park Rechnung getragen werden. Weitere Freiräume sind an der Herdernstrasse vorgesehen. Den Bau von Wohnungen auf dem Areal hat das Amt für Städtebau ebenfalls geprüft, den Punkt aber noch nicht abschliessend geklärt.
Um die Machbarkeit insbesondere der Schule und andere Aspekte genauer zu untersuchen, ist laut Amt für Städtebau im nächsten Schritt eine Vertiefungsstudie (Ergebnisse voraussichtlich Ende 2027) vorgesehen, der dann die Erarbeitung eines Masterplans folgen soll. Ihre Meinung zum Thema? [email protected]
Hinweis
Dieser Artikel ist zuerst in den «Tagblatt Zürich» erschienen.






