Zürich: 29 neue Polizistinnen und Polizisten vereidigt
Im Fraumünster in Zürich sind am Freitag 29 Aspirantinnen und Aspiranten der Kantonspolizei vereidigt worden. Neun Frauen und 20 Männer gehören dazu.

Am Freitag sind im Fraumünster in Zürich 29 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten (9 Frauen und 20 Männer) in feierlichem Rahmen durch den Sicherheitsdirektor vereidigt worden.
«Zürich ist ein sicherer Kanton, und so soll es auch bleiben. Unser Kanton, seine Einwohnerinnen und Einwohner, unsere Gesellschaft und ihre Institutionen brauchen Stabilität und Sicherheit», betonte Sicherheitsdirektor Mario Fehr. Er dankte den Aspirantinnen und Aspiranten, die sich mit ihrem Gelübde bereit erklärt haben, Verantwortung zu übernehmen: «Ich bin sehr froh, dass Sie hier sind, dass Sie sich für diesen Beruf entschieden haben. Ich freue mich, Sie mit der Vereidigung ins Korps der Kantonspolizei Zürich aufzunehmen.»
Marius Weyermann, Kommandant der Kantonspolizei, betonte in seiner Ansprache: «Die Kantonspolizei übernimmt Verantwortung für die Sicherheit im Kanton Zürich, und zwar verlässlich, angemessen und vernetzt. Dafür brauchen wir integre Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die gewillt sind, Dienst für die Gemeinschaft zu leisten.» Er hiess die neuen Polizistinnen und Polizisten im Korps willkommen und freute sich, dass die Aspirantinnen und Aspiranten sich zu diesem Schritt entschieden und die anspruchsvolle Ausbildung erfolgreich absolviert hatten.
Zur Vereidigung waren zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Gemeinden und Partnerorganisationen geladen. Darunter befanden sich auch die Kantonsratspräsidentin sowie mehrere Kantonsrätinnen und Kantonsräte.
Die polizeiliche Grundausbildung dauert zwei Jahre. Im ersten Jahr besuchen die Aspirantinnen und Aspiranten während neun Monaten die Zürcher Polizeischule. Dort erwerben sie die theoretischen und praktischen Grundlagen für den Polizeiberuf.
Anschliessend sammeln sie im Rahmen eines Praktikums erste Erfahrungen im Berufsalltag bei der polizeilichen Grundversorgung. Begleitet werden sie dabei von speziell geschulten Praxisbegleiterinnen und -begleitern. Im letzten Monat dieses ersten Ausbildungsjahres kehren sie an die Polizeischule zurück und bereiten sich in verschiedenen Fachbereichen auf die gesamtschweizerisch einheitliche Vorprüfung zur eidgenössischen Berufsprüfung vor.
Mit dem Bestehen der Vorprüfung, welche die Einsatzfähigkeit bestätigt, beginnt das zweite Ausbildungsjahr – bei der Flughafenpolizei am Flughafen Zürich. Dort wenden die angehenden Polizistinnen und Polizisten ihr Wissen direkt in der Praxis an und entwickeln ihre Fähigkeiten laufend weiter. Sie werden dabei eng von Praxisbegleiterinnen und -begleitern sowie Mentorinnen und Mentoren begleitet.
Am Ende dieses Jahres folgen die interne Einsatzpromotion und die Hauptprüfung zur eidgenössischen Berufsprüfung mit dem Fachausweis «Polizist/in».
Nach der Vereidigung und dem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung verbleiben die neuen Polizistinnen und Polizisten zunächst mehrere Monate im Einsatz bei der Flughafenpolizei. Danach wechseln sie in neue Funktionen – sei es zum Beispiel bei der Verkehrspolizei oder dem sicherheitspolizeilichen Einsatzdienst.







