Nach mehreren Trickdiebstählen über eine Kleinanzeigenplattform mahnt die Freiburger Kantonspolizei zur Vorsicht. Schweizweit sind seit April zehn solche Diebstähle bekannt geworden, drei davon im Kanton Freiburg.
Zoll in Freiburg
Ein berauschter Rollerfahrer flüchtet vor dem Zoll und landet in einer Gartenmauer. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Deliktsumme beläuft sich auf rund 80'000 Franken, wie die Freiburger Kantonspolizei in einer Mitteilung vom Freitag schreibt.

Die Masche der Trickdiebe ist immer ähnlich. Schreibt eine Verkäuferschaft zum Beispiel eine Uhr oder Schmuck auf einer solchen Plattform aus, meldet sich ein angeblicher Käufer oder eine angebliche Käuferin. Sie signalisieren grosses Interesse an der Ware.

Nachrichten über die Sozialen Medien werden meist in Englisch ausgetauscht. Schliesslich bieten die angeblichen Käufer an, zur Wohnung des Anbieters zu kommen und bar zu bezahlen. Bei dem Treffen zeigen die falschen Käufer das geschuldete Geld, händigen der Verkäuferschaft dann aber ein Couvert aus, das nicht die Banknoten enthält, sondern Zeitungspapier.

Die Polizei rät, bei solchen Verkäufen immer die Kontaktdaten der Käufer zu prüfen. Zudem sollte sofort kontrolliert werden, ob die Umschläge tatsächlich die geforderte Summe enthalten. Verdächtig sei zum Beispiel, wenn die angebliche Käuferschaft nicht versuche, den Preis zu verhandeln.

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