Der Wasserpegel sinkt, dennoch ist Vorsich geboten. Am Neuenburger- und Murtensee verlängerten die Behörden das Schifffahrtsverbot.
LAC DE NEUCHATEL
Eine geflutete Terrasse in Estavayer-le-Lac. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Wasser-Situation an Neuenburger- und Murtensee bleibt kritisch.
  • Deshalb verlängerten die Behörden das Schiffahrtsverbot auf beiden Seen.
  • Seit dem 16. Juni wurden dies betreffend drei Anzeigen an die Justiz übermittelt.

Obwohl die Wasserpegel sinken, bleibt die Situation an Neuenburger- und Murtensee kritisch. Die Freiburger Behörden haben das Schifffahrtsverbot auf beiden Seen sowie auf dem Broye-Kanal bis auf Widerruf verlängert.

Weitere Verbote oder Empfehlungen – wie zum Beispiel das Baden oder die Annäherung an die Ufer – könnten die lokalen Behörden aussprechen, teilte der Kanton Freiburg am Donnerstag mit.

Drei Anzeigen wegen Schifffahrtsverbot

Das seit dem 16. Juli geltende Schifffahrtsverbot werde im Allgemeinen gut beachtet, hiess es weiter. Lediglich drei Anzeigen seien an die Justiz übermittelt worden. Zudem wurden mehrfach Personen, die auf dem Wasser Kitesurfen oder Stand-Up-Paddeln wollten, an das auch für sie geltende Verbot erinnert.

Neuenburgersee
Der Neuenburgersee bei schönem Wetter. - Keystone

Die Freiburger Behörden rufen die Bevölkerung weiterhin zur Vorsicht auf. In überschwemmten Waldgebieten bestehe eine reale Gefahr durch umstürzende Bäume, gerade auch bei Windböen. Vom Baden wird wegen Verletzungs- und Ertrinkungsgefahr wie auch aus hygienischen Gründen abgeraten, mancherorts gilt ein Badeverbot.

Per sofort aufgehoben wurde das Schifffahrtsverbot auf Freiburger Kantonsgebiet für den Greyerzer- und Schiffenensee.

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