Der Kanton Freiburg fordert, die Corona-Massnahmen wo «immer möglich schneller und nachhaltiger zu lockern».
Freiburg
Das Wappen des Kantons Freiburg. - Keystone
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Das Wichtigste in Kürze

  • Der Kanton Freiburg fordert eine schnellere Öffnung.
  • Die vorgesehenen Schritte sollen bereits in drei Wochen durchgezogen werden.

Der Kanton Freiburg fordert, die Corona-Massnahmen wo «immer möglich schneller und nachhaltiger zu lockern». Der Regierungsrat schlägt daher vor, die Kadenz der künftigen Öffnungsschritte von vorgesehenen wo möglich vier auf drei Wochen zu verkürzen.

Zudem spricht er sich gemäss Mitteilung vom Sonntag für möglichst vollständige statt nur teilweise Öffnungen aus.

So sollen die Restaurants bis zum 22. März vollständig öffnen können. Dabei sollen die Vorgabe von vier Personen an einem Tisch, strenge Hygienemassnahmen und begrenzte Öffnungszeiten am Abend gelten. Die Öffnungszeiten könne der Bundesrat je nach gesundheitlicher Lage festgelegt.

Der Regierungsrat begrüsst, dass Jugendliche wieder sportliche und kulturelle Aktivitäten unternehmen können. Allerdings soll das zulässige Alter von 18 Jahren auf 25 Jahre ausgeweitet werden. Weiter soll der Grenzwerte von 15 Personen im Freien sowohl für sportliche Aktivitäten als auch für private Veranstaltungen gelten.

Zudem solle geprüft werden, ob nicht auch Hallensportarten ohne Körperkontakt unter Berücksichtigung von bewährten Sicherheitskonzepten wieder zugelassen werden könnten. Als Beispiel wurde etwa Tennis oder Klettern genannt.

Bereits jetzt soll die zulässige Personenzahl für private Veranstaltungen in geschlossenen Räume erhöht werden können, sofern die epidemiologische Entwicklung dies zulasse.

Schliesslich ist die Exekutive gemäss Mitteilung der Ansicht, dass die Auswirkungen der Impfkampagne auf die am stärksten gefährdeten Personengruppen besser in die Strategie integriert werden sollten. Es müsse zudem eine ausreichende Flexibilität gewährleistet sein, um die Intensität der Massnahmen an die epidemiologische Lage anzupassen.

Der Staatsrat sei insgesamt davon überzeugt, dass Vorsicht geboten sei, um Jojo-Effekte zu vermeiden.

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