Stephen Hawking: Familie enthüllt, wer Bikini-Frauen auf Foto sind
Ein Foto in den Epstein-Files entfacht neue Spekulationen um Stephen Hawking – doch seine Familie widerspricht den kursierenden Andeutungen entschieden.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Foto von Stephen Hawking mit zwei Frauen im Bikini tauchte in den Epstein-Files auf.
- Nun meldet sich die Familie des verstorbenen Physikers zu Wort und gibt eine Erklärung ab.
- Demnach handelt es sich bei den zwei Frauen um langjährige Pflegerinnen des ALS-Kranken.
Ein Foto von Stephen Hawking (76) zwischen zwei Bikini-Frauen in veröffentlichten Epstein-Unterlagen hat weltweit für Spekulationen gesorgt. Nun stellt die Familie des verstorbenen Physikers klar: Bei den Frauen handelte es sich um langjährige Pflegerinnen des Wissenschaftlers.
Das für Furore sorgende Bild zeigt den berühmten Astrophysiker lächelnd zwischen zwei Frauen mit Cocktails in der Hand. Es wurde ohne Einordnung im Zuge der Veröffentlichung der Epstein-Files bekannt und verbreitete sich rasch im Netz.
Laut einem Sprecher des Hawking-Nachlasses entstand die Aufnahme 2006 im Ritz-Carlton-Hotel auf der Karibikinsel St. Thomas. Hawking hatte dort an einem wissenschaftlichen Symposium zur Quantenkosmologie teilgenommen. Epstein war ebenfalls anwesend, da er die Veranstaltung finanziell unterstützte.
Die beiden Frauen seien «langjährige Betreuerinnen aus Grossbritannien» gewesen, die Hawking während vieler Jahre medizinisch begleiteten. Der Physiker litt seit seiner Jugend an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS. Er war jahrzehntelang auf intensive Pflege, Beatmung, Sprachcomputer und Rollstuhl angewiesen.
Kein «unangemessenes Verhalten» von Stephen Hawking?
Die Familie weist jede andere Deutung entschieden zurück. «Jede Andeutung eines unangemessenen Verhaltens seinerseits ist falsch und völlig abwegig», erklärte ein Sprecher gegenüber der «Daily Mail».
Hawking gehörte zu mehreren renommierten Wissenschaftlern, die damals an der Konferenz teilnahmen. Seine Erwähnung in den umfangreichen Epstein-Dokumenten lasse keinen Schluss auf ein Fehlverhalten zu. Epstein hatte sich über Jahre als Förderer wissenschaftlicher Projekte inszeniert und Kontakte zu Forschern gesucht.

Stephen Hawking starb im März 2018 im Alter von 76 Jahren. Er gilt als einer der bedeutendsten Physiker des 20. Jahrhunderts und als Symbol für wissenschaftliche Leistung trotz schwerster Krankheit.

















