Frauenstreik-Kollektiv blockiert mit Waschmaschinen Platz in Zürich
Auf den Abstimmungssonntag fallen auch der G7-Gipfel in Evian und der Frauenstreiktag. Ein Kollektiv hat in Zürich mit Waschmaschinen darauf aufmerksam gemacht.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein Video zeigt eine Blockade des Limmatplatzes in Zürich – mit Waschmaschinen.
- Die Aktion soll auf den G7-Gipfel und den Frauenstreiktag aufmerksam machen.
- Der Verkehr war für kurze Zeit blockiert.
Ein Video auf Instagram von «revulotion.streikkollektiv» aus Zürich sorgt für Aufsehen: Mit Waschmaschinen und einem Banner wird am Montagmorgen der Limmatplatz, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, für ein paar Minuten blockiert.
Zeitgleich werden Rauchtöpfe gezündet.
Im Vorfeld des G7-Gipfels am Sonntag in Evian (F) und des feministischen Streiktags am selben Tag wird damit protestiert und mobilisiert.
Der 14. Juni ist seit 1991 der Frauenstreiktag, an dem für Gleichstellung und gegen Diskriminierung und Ungleichheit demonstriert wird.
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Auf Instagram schreibt das Kollektiv dazu: «Zum Auftakt des diesjährigen 14. Juni haben wir mit einer kämpferischen Barrikade symbolisch klar gemacht: Ohne uns steht alles still!»
Auch inhaltlich positioniert sich das Kollektiv klar: «Care-Arbeit ist keine Nebensache. Care ist die Grundlage jeder Gesellschaft. Ohne Sorgearbeit keine Arbeitskraft und somit kein Profit.»
Die besprayten Waschmaschinen stehen symbolisch für diese Aussagen.
Limmatplatz nur kurze Zeit blockiert
Auf Nachfrage von Nau.ch äussert sich Pascal Siegenthaler von der Stadtpolizei Zürich zur Protestaktion: «Am Montagmorgen gingen bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich mehrere Anrufe ein. Der Limmatplatz wurde kurz nach 8 Uhr von einer unbekannten Anzahl Aktivistinnen blockiert.»
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte sei die Aktion jedoch schon vorbei gewesen. Aufgrund der kurzen Dauer der Protestaktion habe man keine Aktivistinnen mehr angetroffen. Der Verkehr sei nur sehr kurz beeinträchtigt gewesen.
Rund um den anstehenden 14. Juni werde die Stadtpolizei «wenn nötig» entsprechende Massnahmen treffen und die Lage beobachten, so Siegenthaler. «Dies unter dem Augenmerk der Verhältnismässigkeit.»












