Förster nach Baumunfall mit querschnittgelähmter Frau verurteilt

Keystone-SDA
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Fribourg,

Ein Förster ist vom Freiburger Kantonsgericht wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung verurteilt worden, nachdem ein Baum auf eine Spaziergängerin gestürzt war. Die Frau erlitt schwere Verletzungen und ist seither querschnittgelähmt.

Verurteilung Förster
Ein Förster ist vom Freiburger Kantonsgericht wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung verurteilt worden. - keystone

Das Kantonsgericht verhängte eine bedingte Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu 180 Franken bei einer Probezeit von zwei Jahren, wie die Zeitung «La Liberté» am Freitag berichtete. Das Urteil liegt der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor.

Der Baum war am 9. Juli 2020 auf einem Lehrpfad im Vivisbachbezirk auf die Frau gestürzt. Das Opfer zog den erstinstanzlichen Freispruch weiter und bekam vom Kantonsgericht nun recht: Der Förster hätte den dürren und morschen Baum nahe dem Picknickplatz erkennen und den Bereich sichern oder sperren müssen.

Der Förster zieht das Urteil ans Bundesgericht weiter. Er wird dabei finanziell vom Kanton unterstützt. Staatsrat Didier Castella warnte vor unumsetzbaren Kontrollpflichten für Forstbetriebe: Ein Nullrisiko gebe es bei über einer Million Bäumen im Revier nicht.

Kommentare

Luxy-1

Die Anzeige ist doch die reinste Verzweiflungstst. Wäre die Frau über ein Wildschwein gestolpert und verletzt worden, würde sie wohl den Jäger verklagen. Leider wird sie Dadurch auch nicht wieder gesund werden

User #2022 (nicht angemeldet)

Förster nach Baumunfall mit querschnittgelähmter Frau verurteilt ¿¿¿ Ein Förster hat beim Baumfällen eine Frau schwer verletzt. Sie ist jetzt querschnittgelähmt. Der Förster wurde verurteilt.

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