Fedpol verzeichnet leicht weniger Drohungen gegen Politiker

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Im vergangenen Jahr wurden leicht weniger Drohungen gegen Politiker gemeldet.

Karin Keller-Sutter
Ging juristisch gegen einen Hasskommentar im Internet vor: Die frühere Ständerätin und jetzige Bundesrätin Karin Keller-Sutter. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Fedpol verzeichnete 2018 nur 669 Drohungen gegen Politiker.
  • Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl ein wenig runter.

Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) hat im vergangenen Jahr 669 Meldungen von Politikern, Richtern und Bundesangestellten wegen Drohungen registriert. 57 weniger als im Jahr davor. In 43 Fällen ging die Bundespolizei allerdings von einer ernsthaften Bedrohung aus.

Damit alarmierte die Bundes-Polizeibehörde 2018 im Schnitt mehr als drei Mal pro Monat eine Kantonspolizei zum Schutz von Politikern. Dies geht aus dem jüngsten Fedpol-Jahresbericht hervor.

Über diesen berichtete die Zeitung «Schweiz am Wochenende» heute Samstag.

Die Meldungen betreffen Personen, die unter Schutz des Bundes stehen, darunter Bundesräte, Parlamentarier und Staatsanwälte. Vergleichszahlen zu den ernsthaften Bedrohungen in den Vorjahren gibt es nicht. Das Bundesamt weist diese heuer zum ersten Mal aus.

Gemäss früheren Angaben des Bundes gingen bislang viele Meldungen vor allem wegen Flüchtlingsthemen oder der Europapolitik ein. Die Fälle häuften sich demnach jeweils auch während Abstimmungen und Wahlen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

abstimmungen
359 Interaktionen
Hochrechnung
Blatten
31 Interaktionen
«Wieso jammert ihr?»

MEHR AUS STADT BERN

Vegan Mensa
26 Interaktionen
Bern
SCL Tigers
4 Interaktionen
Biel unglücklich
YB
321 Interaktionen
Ausschreitung