Regierung

Fall Kirchenasyl: Luzerner Regierung nimmt Stellung

Noah Schibli
Noah Schibli

Luzern,

Die Luzerner Regierung nimmt Stellung zur Ausschaffung einer tschetschenischen Frau und ihrer traumatisierten 12-jährigen Tochter.

Kirchenasyl
Die Mutter und ihre Tochter wurden aus der Schweiz ausgeschafft. - z.V.g.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die IG Kirchenasyl forderte die Rückkehr einer tschetschenischen Frau und ihrer Tochter.
  • Ihrer Petition mit wurde von der Luzerner Regierung nicht nachgegangen.

Eine tschetschenische Frau ist mit ihrer 12-jährige Tochter letzten November nach einem einjährigen Kirchenasyl nach Belgien ausgeschafft worden. Als Reaktion darauf reichte die IG Kirchenasyl beim Luzerner Regierungsrat eine Petition mit 1200 Unterschriften ein. Das Schreiben fordert eine Lösung, welche die Rückkehr nach Luzern ermöglichen würde.

In der Petition wird argumentiert, dass die psychische Verfassung der traumatisierten Tochter nicht berücksichtigt wurde. Ausserdem seien die Zustände im belgischen Aufnahmezentrum unzumutbar.

Den Forderungen wurde nun jedoch nicht nachgegangenen. Das Urteil sei gemäss der Dublin-Verträge rechtens. Ausserdem habe die Mutter mit ihrer Tochter bereits in mindestens fünf anderen europäischen Staaten Asylsgesuche gestellt.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Katholische Kirche
In Luzern
Kirchenasyl
3 Interaktionen
In Luzern
amt migration luzern
1 Interaktionen
In Luzern
Grease Thunerseespiele
In Thun

MEHR REGIERUNG

3 Interaktionen
Washington
Harvard Donald Trump
7 Interaktionen
Washington
Gletschersee Calderas
1 Interaktionen
Überwachungskamera
Spital Oberengadin

MEHR AUS STADT LUZERN

Hotel Montana Luzern
Politik
swiss music awards
17 Interaktionen
Vier Betonklötze
Stadt Luzern
Luzern