Die Bundesanwaltschaft (BA) eröffnet in Zusammenhang mit dem Erdölhandel in Ecuador ein Strafverfahren. Sie will prüfen, ob in der Schweiz Straftaten zur Bestechung von fremden Amtsträgern begangen worden sind.
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Erdöl wird gefördert (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/AP The Texas Tribune/JEROD FOSTER

Die BA habe das Strafverfahren insbesondere gestützt auf Gerichtsdokumente aus einem Strafverfahren der US-Behörden eröffnet, teilte die BA am Mittwoch mit.

In diesem klären die US-Behörden demnach ab, ob ein ehemaliger Mitarbeiter und späterer Berater einer Rohstoffhandelsfirma ecuadorianische Amtsträger bestochen und Geld gewaschen hat. Die Rohstofffirma sei auch in Genf ansässig.

Gestützt auf diese Gerichtsdokumente kläre die BA nun in einem Strafverfahren ab, ob in diesem Zusammenhang Straftaten zur Bestechung fremder Amtsträger in der Schweiz begangen worden sind. Es handle sich um ein Strafverfahren gegen Unbekannt wegen des Verdachts der Bestechung fremder Amtsträger.

Die Bundesanwaltschaft will derzeit keine weiteren Auskünfte erteilen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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