Airbus

Swiss-Flieger von Materialproblemen bei Airbus nicht betroffen

Keystone-SDA
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Zürich,

Die Auslieferung einer neuen A321neo für die Swiss verzögert sich aufgrund von Qualitätsproblemen bei Airbus-Bauteilen.

A320neo
Die Auslieferung einer neuen A321neo aus dem Airbus-Werk verzögere sich, sagte eine Swiss-Sprecherin. (A320neo der Swiss, Archivbild) - keystone

Die Swiss ist von den Qualitätsproblemen bei Bauteilen für Airbus-Flugzeuge des Typs A320 bisher nur am Rande betroffen. Die Auslieferung einer neuen A321neo aus dem Airbus-Werk verzögere sich, sagte eine Swiss-Sprecherin am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP.

«Airbus hat dieses Flugzeug noch im Werk einer eingehenden Prüfung unterzogen und keine Mängel festgestellt. Das Flugzeug stösst verspätet in den kommenden Tagen zur Swiss-Flotte», erklärte die Sprecherin der Fluggesellschaft.

Ende letzter Woche habe Airbus die Swiss darüber informiert, dass es bei einer begrenzten Anzahl von Flugzeugen bei gewissen Teilen der Rumpf-Aussenhaut zu Abweichungen von Normwerten kommen könne.

«Ob Flugzeuge betroffen sind, die bei uns schon im Flugbetrieb sind, hat uns Airbus noch nicht mitgeteilt. Wir warten noch auf eine entsprechende Information und rechnen spätestens nächste Woche damit», sagte die Swiss-Sprecherin.

Sicherheit steht an oberster Stelle

Unabhängig habe bei der Swiss die Sicherheit jederzeit die oberste Priorität. «Sollte es Hinweise geben, dass auch Flugzeuge in unserer bestehenden Flotte betroffen sein könnten, werden wir diese umgehend vertieft überprüfen», sagte die Sprecherin.

Die Gründe der Probleme lägen nicht im Flugbetrieb bei der Swiss, sondern in der Produktion von Airbus. «Für unsere Gäste bestehen aktuell keine Einschränkung in der Sicherheit oder im Flugbetrieb», sagte die Sprecherin.

Airbus hatte am Montag mitgeteilt, dass wegen Qualitätsproblemen bei den Bauteilen weltweit bis zu 628 Maschinen überprüft werden müssten. Die Mängel seien bei einer «begrenzten Anzahl» von Metallverkleidungen eines Zulieferers aufgetreten. Die Ursache des Problems sei «identifiziert» und eingedämmt worden, alle neu hergestellten Bauteile entsprächen den Anforderungen.

Der Schweizer Zulieferer Montana Aerospace betonte derweil, nichts damit zu tun zu haben: «Montana Aerospace stellt diese Rumpfteile nicht her. Wir sind also operativ sowie in der laufenden Zusammenarbeit mit Airbus in keinster Weise betroffen», sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Kommentare

User #5995 (nicht angemeldet)

Haben die in den hippen Büros beim Flughafen Zürich das mal wieder „übersehen“…

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