WWF

    Ein Drittel der Schweizer Tier- und Pflanzenarten bedroht

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    In der Schweiz ist ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Laut WWF-Report ist der Anteil höher als in allen Nachbarländern.

    Fischotter
    Der Fischotter ist zurück in der Schweiz (Archiv). - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Laut WWF-Report ist in der Schweiz ein Drittel aller Arten vom Aussterben bedroht.
    • Haupttreiber des Artenschwunds sind Lebensraumnutzung, Umweltbelastung und Klimakrise.
    • Naturschutz wirkt: Fischotter ist zurück, Weissstorch-Bestand hat sich erholt.

    In der Schweiz ist ein Drittel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Das ist laut dem neuen Living Planet Report des WWF ein höherer Anteil als in allen Nachbarländern.

    Hauptgründe dafür seien die intensive Nutzung der Lebensräume, Umweltbelastungen und die Klimakrise. Trotz des anhaltenden Artenschwunds zeigten gezielte Naturschutzmassnahmen Wirkung, teilte der WWF weiter mit. So sei etwa der Fischotter in die Schweiz zurückgekehrt. Die hierzulande lange als ausgestorben geltende Art sei mittlerweile wieder in neun Kantonen vertreten.

    Auch der Bestand des Weissstorchs habe sich dank Wiederansiedlungsprojekten deutlich erholt. 2022 seien schweizweit 887 Brutpaare gezählt worden. Die Rückkehr des Weissstorchs sei eine echte Schweizer Erfolgsgeschichte, liess sich Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz, in der Mitteilung zitieren.

    In der Hasliaare im Kanton Bern seien nach der Renaturierung des Gewässerlaufs und der Reduktion von Abflussschwankungen zudem wieder grosse Seeforellen beim Laichen zu beobachten.

    Weltweit sind die beobachteten Wildtierbestände laut WWF seit 1970 um durchschnittlich 73 Prozent zurückgegangen. Rund die Hälfte der untersuchten Tierbestände sei jedoch stabil geblieben oder habe sich erholt.

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    Kommentare

    User #1627 (nicht angemeldet)

    Tiere sind eh überflüssig.

    User #2036 (nicht angemeldet)

    Grüne und SP vollen verdichten. Da wächst keine Blume mehr.

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    Galt als ausgestorben

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