Fischotter in der Region Thun nachgewiesen

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Bern,

Lange galt er in der Schweiz als ausgestorben, nun ist der Fischotter zurück. In der Region Thun wurde das scheue Tier an mehreren Gewässern nachgewiesen.

Der Fischotter ist zurück in der Region Thun. Doch wer ihn zu Gesicht bekommen will, braucht Glück. Die nachtaktiven Tiere sind sehr scheu. (Symbolbild)
Der Fischotter ist zurück in der Region Thun. Doch wer ihn zu Gesicht bekommen will, braucht Glück. Die nachtaktiven Tiere sind sehr scheu. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA-Zentralbild/PATRICK PLEUL

Die aktuellen Nachweise aus dem Jahr 2026 stammen laut der Stiftung Pro Lutra unter anderem vom Glütschbach sowie aus den Gemeinden Steffisburg, Gunten und Thierachern. Bereits seit längerer Zeit halten sich Fischotter im Aare-Abschnitt zwischen Thun und Bern auf.

Für Stefan Müller, den Leiter von Stadtgrün Thun, ist die Rückkehr ein gutes Zeichen. «Der Fischotter gilt als Indikator für intakte Gewässer und gute Wasserqualität. Seine Rückkehr spricht damit auch für die Biodiversität und die naturnahen Gewässer in Thun», liess sich Müller am Donnerstag in einer Mitteilung der Stadt zitieren.

Der Fischotter ist nachtaktiv und scheu und ernährt sich hauptsächlich von Fischen. Im Gegensatz zum Biber verursacht das Tier keine Schäden an Infrastrukturen wie Ufern oder Bäumen.

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