«Den Vergessenen eine Stimme geben»
Den Vergessenen eine Stimme geben – das ist das Ziel der Jungunternehmer aus Biel. Sie importieren Kunst aus den Gefängnissen Mexikos und verkaufen sie hierzulande über das Internet. Nau war zu Besuch bei Prison Art.
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Das Wichtigste in Kürze
- Prison Art importiert Lederkunst aus mexikanischen Gefängnissen und verkauft sie hierzulande.
- Ein Teil des Erlös fliesst an die Gefangenen selber zurück.
«Love&Care»: Unter diesem Motto verkaufen die Jungunternehmer aus Biel BE die Lederkunstprodukte aus Mexiko. Die Gründer von Prison Art sind alle in verschiedenen Kulturen aufgewachsen und möchten mit dem Projekt eine Brücke bauen, Chancen und Raum schaffen – für den Menschen, seine Kreativität und Individualität.
Dem Alltag entfliehen
Prison Art verkauft Taschen, die von mexikanischen Häftlingen tättoowiert wurden. Durch die Herstellung der Lederprodukte sind die Insassen produktiv und können so ihrem eher tristen und harten Alltag im
Gefängnis entfliehen. Jeder Mensch verdiene eine zweite Chance, sagt Marjeta Statovci von Prison Art. Mit diesem Projekt will sie mit ihren Kollegen genau diese Chance den Häftlingen in Mexiko bieten.
Ein Teil des Erlöses fliesst zurück zu den Gefangenen selbst oder wird in soziale Projekte investiert. Jedes Lederstück hat seinen eigenen Charme und wurde mit Herzblut gemacht.






