Dank Bise etwas kühlere Temperaturen am Samstag

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Kurze Verschnaufpause: Am Samstagmorgen wurden in der Schweiz Temperaturen unter 20 Grad gemessen. Grund für die Erfrischung war die Bise.

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    Die Bise bringt heute etwas kühlere Temperaturen. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Am Samstag kühlen die Temperaturen dank der Bise etwas ab.
    • Ab Montag steige die Gewitterwahrscheinlichkeit.

    In Bern zeigte das Quecksilber 12,8 Grad an. Doch schon morgen Sonntag sollen wieder sehr heisse Luftmassen in die Schweiz gelangen. Erwartet werden Temperaturen von bis zu 36 Grad. Ab Montag steige die Gewitterwahrscheinlichkeit an.

    Weiterhin ist mit einer hohen Ozonbelastung zu rechnen. Die kantonalen Umweltämter rufen deshalb die Bevölkerung auf, körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Zudem gibt es an einigen Orten weiterhin Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Autobahnen, um weniger Luftschadstoffe zu generieren. So zum Beispiel in den Kantonen Genf und Tessin.

    Kantone versuchen Ozonbelastung zu senken

    Ozonhöchstwerte wurden vor allem im Tessin gemessen. Den Spitzenwert erreichte am Mittwoch Chiasso mit 296 μg/m3.

    Auch fördern einige Kantone den öffentlichen Verkehr, um die Ozonbelastung zu senken: Im Kanton Waadt und Wallis wird für zwei Monate ein Schnupperhalbtax-Abonnement angeboten, das mit einem 20-Franken-Bon günstiger erworben werden kann.

    Das Angebot in Zusammenarbeit mit den SBB ist ab dem 28. Juni während fünf Tagen erhältlich, wie der Webseite www.vs.ch zu entnehmen ist.

    Zweithöchste Hitze-Gefahrenstufe

    Gemäss Naturgefahrenbulletin des Bundes herrscht in Teilen des Wallis und des Tessins auch in den kommenden Tagen die zweithöchste Hitze-Gefahrenstufen. Auch in Gebieten von Basel ist Vorsicht geboten. Die Behörden rechnen erst ab Dienstag mit einer Entspannung.

    Temperaturen
    Die hohen Temperaturen lassen den Schnee in den Bergen rasant schmelzen. - Keystone

    Wegen der Hitze schmilzt in den Bergen auch der teilweise noch massig vorhandene Schnee. Das führt zu erhöhten Abflüssen in alpinen Gewässern. So heisst es auf der Webseite des Marzilibades in Bern, die Aare führe momentan «gefährlich viel Wasser». Am Bodensee und an der Rhone herrscht mässige Hochwassergefahr.

    Das Risiko von Waldbränden ist aufgrund der Trockenheit ebenfalls gestiegen. In der Nordwestschweiz und im Tessin herrscht «erhebliche» Gefahr. Die betroffenen Kantone mahnen zu sorgfältigem Umgang mit Feuer im Freien.

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