Chronologie zu Reisecarunfällen mit Toten

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Beim Unfall eines Reisecars in Susch GR sind mehrere Personen gestorben. In den letzten Jahrzehnten kam es in der Schweiz mehrfach zu schweren Reisecarunfällen.

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    Zwischen Susch und Zernez kam es zu einem heftigen Car-Unfall. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • In der Schweiz gab es über die Jahrzehnte mehrere schwere Car-Unglücke.
    • Beim Unfall im Bündnerland sind die Todeszahlen noch nicht bekannt.

    Am Donnerstagabend verunfallte ein Reisecar im Engadin schwer. Mehrere Personen kamen dabei ums Leben, weitere wurden verletzt.

    Es ist nicht der erste Car-Unfall, der die Schweiz geprägt hat. Eine Übersicht:

    13. März 2012 – Carunglück in Siders

    Ein belgischer Reisebus prallte auf der A9 bei Siders VS gegen eine Tunnelwand.

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    2012 starben in Siders 28 Menschen, darunter 22 Kinder. - keystone

    28 Menschen starben, darunter 22 belgische und niederländische Kinder, deren Lehrer und die beiden Busfahrer. 24 weitere Personen wurden verletzt, davon drei besonders schwer. Es handelte sich um das schwerste Busunglück in der Schweiz seit rund 30 Jahren.

    16. September 2006 – Kollision im Viamala-Tunnel

    Ein schwerer Unfall zwischen einem Reisecar und zwei Personenwagen im Viamala-Tunnel der A13 zwischen Thusis und Andeer kostete neun Menschen das Leben.

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    2006 kollidierte ein Reisecar im Viamala-Tunnel mit zwei Personenwagen. - keystone

    Im Bus waren 23 Personen einer Mannschaft des Eishockeyclubs GDT Bellinzona zu einem Match nach Uzwil SG unterwegs. Aus dem Bus konnten sich 21 Personen retten. Im Viamala-Tunnel gibt es keinen Fluchtstollen.

    17. April 2005 – Carunfall am Grossen St. Bernhard

    Bei einem Carunfall am Grossen St. Bernhard wurden bei der Walliser Gemeinde Orsières 12 Menschen getötet und 15 zum Teil schwer verletzt.

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    Bei einem heftigen Unfall am Grossen St. Bernhard kamen vor 21 Jahren 12 Menschen ums Leben. - keystone

    Der Reisecar war auf der Nordseite des Grossen St. Bernhard zwischen Orsières und Liddes von der Strasse abgekommen. Das Fahrzeug überschlug sich zuerst auf einem steilen Hang mehrmals, bevor es rund 200 Meter über eine steile Felskuppe in eine Schlucht stürzte. Mehrere Passagiere wurden aus dem Fahrzeug geschleudert.

    25. Juli 1992 – Busunglück am Nufenenpass

    Bei einem schweren Busunfall auf der Tessiner Seite des Nufenen verloren sechs deutsche Touristen und ein Amerikaner das Leben. Der Reisebus war mit insgesamt 49 Personen an Bord verunfallt. Das Fahrzeug stürzte an einer Spitzkurve rund 10 Meter in die Tiefe, überschlug sich und landete schliesslich auf dem Dach. Rund 30 Passagiere erlitten Verletzungen.

    12. September 1982 – Zug erfasst Reisecar

    Wegen einer handbetriebenen Barriere, die nicht geschlossen war, raste in Pfäffikon ZH ein Zug in einen Reisecar.

    pfäffikon
    1982 erfasste ein Zug in Pfäffikon einen Reisecar. - keystone

    Das Fahrzeug wurde zerfetzt. 39 Menschen starben. Das Unglück war das schwerste seit 100 Jahren in der Schweiz, bei dem eine Bahn beteiligt war.

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