Schweizer Armee

Bündner Behörden und Armee ziehen nach dem WEF positive Bilanz

Keystone-SDA
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Prättigau,

Die Bündner Behörden, das Bundesamt für Polizei und die Armee haben nach dem Abschluss des Weltwirtschaftsforums am Freitag in Davos eine positive Bilanz gezogen. Täglich standen rund 4700 Schweizer Soldatinnen und Soldaten im Einsatz, die Leitung für die Sicherheit der ausländischen Gäste lag in den Händen der Bündner Polizei.

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Ein Soldat der Schweizer Armee patrouilliert vor der Kongresshalle in Davos GR. (Archiv) - Keystone

Die Sicherheit der Bevölkerung und der Gäste sei während des 56. Jahrestreffens des Weltwirtschaftsforums (WEF) jederzeit gewährleistet gewesen, teilten die Bündner Behörden am Freitag mit. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Stellen habe gut funktioniert.

Dieses Jahr besuchten rund 400 völkerrechtlich geschützte Personen das WEF in Davos. Für 125 von ihnen wurden Sicherheitsmassnahmen ergriffen. Viele der anwesenden Staatschefs wurden laut dem Bundesamt für Polizei (Fedpol) von persönlichen Personenschützern begleitet. Rund 300 von ihnen hatte das Fedpol eine Bewilligung zum Tragen von Waffen erteilt.

Auch aus Sicht der Armee verlief der Sicherungseinsatz zugunsten des Kantons Graubünden und des WEF-Jahrestreffens 2026 erfolgreich. Im geschützten Luftraum über Davos kam es zu zwei leichten Regelverletzungen, wie die Armee mitteilte.

Hast du das WEF in Davos mitverfolgt?

Der Bündner Regierungsrat Marcus Caduff, Präsident des WEF-Ausschusses, sprach von einer professionellen Zusammenarbeit zwischen Bund, Kanton und den weiteren Partnern für das WEF. Auch der Gesamteinsatzleiter, Oberst Walter Schlegel, Kommandant der Kantonspolizei Graubünden, zeigte sich zufrieden, wie es von der Armee weiter hiess.

Die starke Vertretung verschiedener ausländischer Staaten habe auch angesichts der geopolitischen Lage zu einer Vielzahl von Kundgebungen nicht nur in Davos, sondern in der gesamten Schweiz geführt. Nicht alle seien friedlich verlaufen, und die polizeilichen Einsatzkräfte der ganzen Schweiz seien in ausserordentlich hohem Ausmass gefordert gewesen, so die Bündner Behörden.

«Kundgebungen sind in Zeiten wie diesen ein wichtiges Mittel der Meinungsäusserung. Dass einzelne solche Kundgebungen jedoch missbrauchen, um Gewalt auszuüben, ist eine bedenkliche Entwicklung», wird WEF-Ausschuss-Präsident Caduff zitiert. So könnten keine Dialoge entstehen.

Das WEF 2026 dauerte von Montag (19. Januar) bis Freitag (23. Januar). Das nächste Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos ist vom 18. bis zum 22. Januar 2027 vorgesehen.

Kommentare

User #6513 (nicht angemeldet)

spannend ist übertrieben, viel Wiederholungen, viel blabla. Danke

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