114-Millionen-Projekt in St. Moritz ist einen Schritt weiter

Keystone-SDA Regional
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Engadin,

Die Gemeinde St. Moritz hat das Baugesuch für die Sanierung des Areals «Islas» und die damit verbundenen Anpassungen der Verkehrsführung eingereicht. Diese Vorarbeiten sind notwendig, um anschliessend eine Eishalle mit 400 Zuschauerplätzen und ein Parkhaus mit 150 Parkplätzen bauen zu können.

Im Westen von St. Moritz soll in den nächsten Jahren eine Eishalle entstehen. (Visualisierung)
Im Westen von St. Moritz soll in den nächsten Jahren eine Eishalle entstehen. (Visualisierung) - Handout Gemeinde St. Moritz

Vor Beginn der Bauarbeiten muss das Gelände von den Altlasten im Boden befreit werden. Zudem muss der Strassenanschluss vorbereitet werden. «Die Sanierung erfolgt in einem schwierigen Umfeld mit Grundwasser, dem Fluss Inn, der Kantonsstrasse und bestehenden Kanalisationen», schreibt die Gemeinde St. Moritz am Mittwoch.

Ursprünglich plante die Gemeinde, das Baugesuch Anfang des Jahres einzureichen und im Frühjahr mit den Arbeiten zu beginnen. Da sich jedoch Teile des belasteten Standorts, der Leitungen und des neuen Kreiselbauwerks ausserhalb der Bauzone befinden, muss der Kanton die Bewilligung erteilen.

«Wir sind seit Beginn des Projekts mit Chur in Kontakt und haben bereits viele Eventualitäten geprüft. Daher bin ich optimistisch, was die weitere Zeitplanung angeht», so der Vizegemeindepräsident von St. Moritz, Reto Matossi, gegenüber Keystone-SDA. Der Vorsteher des Baudepartements geht davon aus, dass die Antwort der Regierung im Sommer kommt, damit die Arbeiten im Herbst beginnen können.

Das 114-Millionen-Projekt wurde im Herbst 2025 von der Stimmbevölkerung angenommen. Es umfasst den Neubau eines Eissport- und Trainingszentrums, eine Park&Ride-Anlage sowie eine neue Wertstoffsammelstelle.

Das Projekt soll gemäss Angaben der Gemeinde bis Ende 2030 fertiggestellt sein. «Sollte es Verzögerungen geben, dann wahrscheinlich aufgrund von möglichen Einsprachen», so Matossi, der weiter sagt: «Wir warten seit Jahrzehnten auf eine überdachte Eishalle im Oberengadin. Die Zeitplanung ist für mich nicht der wichtigste Faktor. Wichtiger ist die Qualität des Baus und dass wir im finanziellen Rahmen bleiben.»

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