Bundesrat will Rückstand bei ALV-Auszahlung bis zum Sommer aufholen
Der Bundesrat hofft, den Rückstand bei der Auszahlung von Taggeldern aus der Arbeitslosenkasse bis zum Sommer aufholen zu können. Das neu eingeführte und problembehaftete IT-System sei seit Februar «stabil».

Das sagte Bundespräsident und Wirtschaftsminister Guy Parmelin am Montag in der Fragestunde des Nationalrats auf verschiedene Fragen von Parlamentsmitgliedern. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) sei nun daran, den Rückstand aufzuholen.
Das Seco führte am 6. Januar für die Arbeitslosenkassen das Auszahlungssystem Asal 2.0 ein. In der Folge kämpfte das Seco mit erheblichen Störungen und Verzögerungen. Zahlreiche als arbeitslos gemeldete Personen erhielten ihre Taggelder verspätet. Am stärksten von den Problemen betroffen waren Neubezüger, deren Anspruchsberechtigung abgeklärt werden musste.
Bereits vergangene Woche sagte Jérôme Cosandey, Leiter der Direktion für Arbeit beim Seco, dass die Systeme stabilisiert werden konnten und Normalität zurückkehre. Die IT-Probleme hatten zur Folge, dass vor rund einem Monat geschätzt 15 Prozent der Januar-Summe nicht an die Empfänger überwiesen werden konnte.










