Berner Polizei ermittelt fünf Personen nach Öffentlichkeitsfahndung

    Keystone-SDA Regional
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    Bern,

    Die Kantonspolizei Bern hat im Zuge der Öffentlichkeitsfahndung nach der eskalierten Pro-Palästina-Demonstration von vergangenem Oktober fünf Personen identifiziert. Sie wurden entweder aufgrund von Hinweisen ermittelt oder weil sie sich selber meldeten.

    Pro-Palästina-Kundgebung
    Bei der Pro-Palästina-Kundgebung im letzten Oktober war es zu wüsten Ausschreitungen gekommen. - keystone

    Genauere Angaben machte die Polizei gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Mittwoch nicht. Zu vielen weiteren Personen seien entsprechende Hinweise eingegangen, deren Überprüfung noch laufe und einige Zeit in Anspruch nehmen werde.

    Die veröffentlichten Bilder sind gemäss der Polizei mittlerweile nicht mehr aufrufbar, wie dies die Richtlinien der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern vorsehen. Das Bildmaterial müsse möglichst rasch nach einem Fahndungserfolg oder spätestens einen Monat nach der Veröffentlichung entfernt werden.

    palästina-demo
    Am 11. Oktober des letzten Jahres eskalierte eine unbewilligte Pro-Palästina-Demonstration in der Berner Innenstadt. (Archivbild) - keystone

    Die Polizei publizierte am 30. März auf ihrer Website unverdeckte Bilder von 31 Tatverdächtigen. Zehn Tage zuvor hatte sie verpixelte Bilder von 32 Personen aufgeschaltet, worauf sie eine Person identifizieren konnte.

    Weitere 101 vermummte, mutmassliche Straftäterinnen und -täter hatte die Polizei bereits vor der öffentlichen Fahndung identifiziert.

    Sollen die Beteiligten für an der Demo entstandene Schäden aufkommen?

    An der eskalierten Kundgebung kam es laut Polizeiangaben unter anderem zu einer Brandstiftung, zahlreichen Sachbeschädigungen sowie Angriffen gegen Polizistinnen und Polizisten.

    Der Sachschaden beläuft sich demnach auf über 600'000 Franken. 18 Einsatzkräfte und mehrere Kundgebungsteilnehmende wurden verletzt.

    Kommentare

    User #4626 (nicht angemeldet)

    Und jetzt, bezahlen die den Schaden oder was passiert jetzt? Rein gar nichts wird den passieren, etwa ein Apero mit vG mehr nicht.

    User #4410 (nicht angemeldet)

    Man sollte den Gesamtschaden auf jene Täter verteilen, die gefasst wurden. Ich denke, das könnte die Fahndung nach den Restlichen beschleunigen.

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