Berner Polizei ermittelt fünf Personen nach Öffentlichkeitsfahndung
Die Kantonspolizei Bern hat im Zuge der Öffentlichkeitsfahndung nach der eskalierten Pro-Palästina-Demonstration von vergangenem Oktober fünf Personen identifiziert. Sie wurden entweder aufgrund von Hinweisen ermittelt oder weil sie sich selber meldeten.

Genauere Angaben machte die Polizei gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA am Mittwoch nicht. Zu vielen weiteren Personen seien entsprechende Hinweise eingegangen, deren Überprüfung noch laufe und einige Zeit in Anspruch nehmen werde.
Die veröffentlichten Bilder sind gemäss der Polizei mittlerweile nicht mehr aufrufbar, wie dies die Richtlinien der Staatsanwaltschaft des Kantons Bern vorsehen. Das Bildmaterial müsse möglichst rasch nach einem Fahndungserfolg oder spätestens einen Monat nach der Veröffentlichung entfernt werden.

Die Polizei publizierte am 30. März auf ihrer Website unverdeckte Bilder von 31 Tatverdächtigen. Zehn Tage zuvor hatte sie verpixelte Bilder von 32 Personen aufgeschaltet, worauf sie eine Person identifizieren konnte.
Weitere 101 vermummte, mutmassliche Straftäterinnen und -täter hatte die Polizei bereits vor der öffentlichen Fahndung identifiziert.
An der eskalierten Kundgebung kam es laut Polizeiangaben unter anderem zu einer Brandstiftung, zahlreichen Sachbeschädigungen sowie Angriffen gegen Polizistinnen und Polizisten.
Der Sachschaden beläuft sich demnach auf über 600'000 Franken. 18 Einsatzkräfte und mehrere Kundgebungsteilnehmende wurden verletzt.






