Bundeskampagne gegen häusliche Gewalt geht in die zweite Phase
Der Bund hat die zweite Phase seiner nationalen Kampagne gegen häusliche, sexualisierte und geschlechtsbezogene Gewalt gestartet. Im Mittelpunkt steht die neue nationale Opferhilfe-Nummer 142, die seit dem 1. Mai erreichbar ist.

Ziel der Kampagne ist es, die Präventionsbotschaften und die Hilfsangebote einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen, wie das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann am Montag mitteilte.
Getragen wird die Kampagne vom Bund, den Kantonen sowie zahlreichen Gemeinden und Organisationen. Die sechs Sujets der ersten Kampagne werden nun mit zwei neuen ergänzt: Eines widmet sich Kindern, die von häuslicher Gewalt mitbetroffen sind, ein weiteres der digitalen Überwachung. Die Sujets werden auf Plakaten und Flyern in 13 verschiedenen Sprachen sowie in leichter Sprache schweizweit zu sehen sein.
Im Jahr 2025 registrierte die Polizei 22'000 Straftaten im Bereich der häuslichen Gewalt, das sind 44 Prozent aller Gewaltdelikte. 34 Tötungsdelikte ereigneten sich in diesem Kontext. Von diesen Opfern wurden 21 Personen im Rahmen einer aktuellen oder früheren Paarbeziehung getötet.










