Brand in Italien führt zu Beeinträchtigungen im Oberwallis

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Oberwallis,

Im Ossola-Tal unweit der Schweizer Grenze wütet seit neun Tagen ein Feuer. Mehr als 600 Hektar Wald sind bereits verbrannt. Am Freitag hat der Alarmierungsdienst Alertswiss eine Warnung für die Schweizer Bevölkerung in der Simplon-Region herausgegeben.

Bis ins Oberwalliser Dorf Gondo ist ein Waldbrand an der französisch-italienischen Grenze spürbar. (Archivbild)
Bis ins Oberwalliser Dorf Gondo ist ein Waldbrand an der französisch-italienischen Grenze spürbar. (Archivbild) - KEYSTONE/LEANDRE DUGGAN

Das Warnsystem des Bundes forderte dazu auf, wegen der starken Rauchentwicklung Fenster und Türen zu schliessen und Klimaanlagen auszuschalten. Gleichzeitig wurde empfohlen, das betroffene Gebiet nicht zu betreten.

Das Feuer brach in Cuzzago I im südlichen Ossola-Tal aus, 40 Kilometer von Gondo entfernt. Nach Angaben des «Walliser Boten» hat sich der Brand innerhalb von neun Tagen erheblich ausgebreitet. Am Donnerstagabend waren bereits rund 600 Hektar Wald betroffen. Das entspricht der sechsfachen Fläche des Waldbrands, der 2023 oberhalb von Bitsch VS ausgebrochen war.

Wichtigste Ortschaft im Ossola-Tal ist Domodossola.

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