BFU

BFU warnt vor Sport mit Verletzungen

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Bern,

Fast die Hälfte der Verletzten in körperbetonten Sportarten war schon vor dem Unfall körperlich lädiert. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) mahnt in diesen Fällen zu Zurückhaltung und stellt gemeinsam mit Sportverbänden Belastungstests zur Verfügung, wie sie am Dienstag mitteilte.

Mann beim Fitness mit Sportverletzung an der Schulter
Eine Sportverletzung ist oft frustrierend, denn der Genesungsprozess kann dauern. - Depositphotos

Das Risiko, sich bei körperbetonten Mannschaftssportarten wie Fussball oder Unihockey zu verletzen sei gross, schreibt die BFU. Jedes Jahr seien in der Schweiz rund 120'000 Sportlerinnen und Sportler betroffen. Oftmals sei die verletzte Körperstelle bereits zuvor lädiert gewesen.

Die BFU rät deshalb, bei jedem Verdacht auf eine Verletzung den Sporteinsatz zu unterbrechen und die betroffene Körperstelle einem Belastungstest zu unterziehen. Diese Tests stellt die BFU zusammen mit Sportverbänden Sportlerinnen und Sportlern sowie Trainerinnen und Trainern zur Verfügung.

Sie enthalten gemäss Communiqué Checklisten, die sich auf die häufigsten Verletzungen fokussieren. Das seien Fussgelenk, Knie- und Kopfverletzungen. Würden bei den Belastungstests Schmerzen auftreten, sollte eine medizinische Fachperson beigezogen werden.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Weiterlesen

Dragqueen
2 Interaktionen
Bakterien
Bella Tola
39 Interaktionen
Bella Tola

MEHR BFU

45 Interaktionen
Bern
Annick Rywalski
Bern
e-trottinette
2 Interaktionen
Bern
bfu
38 Interaktionen
Kontraproduktiv

MEHR AUS STADT BERN

50'000 Franken
1 Interaktionen
Missbrauch