BFU warnt vor Sport mit Verletzungen
Fast die Hälfte der Verletzten in körperbetonten Sportarten war schon vor dem Unfall körperlich lädiert. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) mahnt in diesen Fällen zu Zurückhaltung und stellt gemeinsam mit Sportverbänden Belastungstests zur Verfügung, wie sie am Dienstag mitteilte.

Das Risiko, sich bei körperbetonten Mannschaftssportarten wie Fussball oder Unihockey zu verletzen sei gross, schreibt die BFU. Jedes Jahr seien in der Schweiz rund 120'000 Sportlerinnen und Sportler betroffen. Oftmals sei die verletzte Körperstelle bereits zuvor lädiert gewesen.
Die BFU rät deshalb, bei jedem Verdacht auf eine Verletzung den Sporteinsatz zu unterbrechen und die betroffene Körperstelle einem Belastungstest zu unterziehen. Diese Tests stellt die BFU zusammen mit Sportverbänden Sportlerinnen und Sportlern sowie Trainerinnen und Trainern zur Verfügung.
Sie enthalten gemäss Communiqué Checklisten, die sich auf die häufigsten Verletzungen fokussieren. Das seien Fussgelenk, Knie- und Kopfverletzungen. Würden bei den Belastungstests Schmerzen auftreten, sollte eine medizinische Fachperson beigezogen werden.










