Bessere berufliche Vorsorge für kleine Einkommen

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Bern,

Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG hat einen neuen, freiwilligen Vorsorgeplan für Teilzeitbeschäftigte lanciert. Dieser sieht den Wegfall des Koordinationsabzugs und eine tiefere Eintrittsschwelle vor, um auch kleine Einkommen zu versichern.

Teilzeitbeschäftigte
Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG hat einen neuen, freiwilligen Vorsorgeplan für Teilzeitbeschäftigte lanciert. - keystone

Der neue Vorsorgeplan mit dem Namen «AN Plus» versichere Löhne bereits ab einem Jahreseinkommen von 2500 Franken, teilte die Stiftung Auffangeinrichtung BVG am Mittwoch mit. Vor allem für Branchen mit vielen Teilzeitpensen – zum Beispiel in Haushalten, Pflege und Betreuung – könne das einen Unterschied machen.

Die Eintrittsschwelle in das BVG-Obligatorium liegt derzeit bei 22'680 Franken. Wer weniger verdiene, erhalte keine Versicherung in der beruflichen Vorsorge, könne dadurch kein Altersguthaben ansparen und verfüge über keinen Schutz bei Invalidität und keine Absicherung im Todesfall.

Auch durch den BVG-Koordinationsabzug von 26'460 Franken würden Teilzeitbeschäftigte benachteiligt, denn dieser werde unabhängig vom Pensum vom Lohn abgezogen. Im Plan «AN Plus» entfalle dieser Koordinationsabzug von 26'460 Franken.

Arbeitgeber könnten die Aufteilung der Beiträge wählen, müssten aber mindestens die Hälfte übernehmen. Der Plan sei auch für Privatpersonen zugänglich, die beispielsweise Haushaltshilfen beschäftigen.

Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG versichert im Auftrag des Bundes alle anschlusswilligen Arbeitgebenden und Einzelpersonen in der obligatorischen beruflichen Vorsorge. Im Stiftungsrat sind die Dachorganisationen der Arbeitnehmenden und der Arbeitgebenden paritätisch vertreten. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (seco) hat eine beratende Funktion.

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