Matterhorn

    Bergsteiger am Matterhorn auf 4'150 Metern tödlich verunglückt

    Nikolaus Führmann
    Nikolaus Führmann

    Oberwallis,

    Am Matterhorn ist am Montag ein Bergsteiger in den Tod gestürzt. Der Mann war offenbar allein unterwegs, seine Identität war zunächst unklar.

    Tod Matterhorn
    Der Mann verunglückte offenbar bei einem Alleingang am Hörnligrat. (Archivbild) - Keystone

    Ein Bergsteiger ist am Montag beim Aufstieg am Matterhorn abgestürzt und tödlich verunglückt. Laut «Polizeiwallis» passierte der Unfall am Hörnligrat beim sogenannten Unteren Roten Turm in etwa 4'150 Metern Höhe.

    Der Mann, dessen Identität zunächst nicht feststand, war mutmasslich alleine unterwegs gewesen. Eine Drittperson alarmierte gegen 07.30 Uhr die Rettungskräfte, wie die Kantonspolizei Wallis mitteilte.

    Die Helikopter-Besatzung von Air Zermatt konnte am Unfallort nur noch den Tod des Bergsteigers feststellen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun die genauen Umstände des Absturzes, ergänzt die Polizei.

    Auf anspruchsvoller Route verunglückt

    Der Hörnligrat gilt als eine der anspruchsvollsten Routen auf den 4'478 Meter hohen Gipfel. Der Untere Rote Turm ist eine kritische Passage, an der es immer wieder zu Unfällen kommt.

    Kantonspolizei Wallis Tod Matterhorn
    Eine unbeteiligte dritte Person hatte die Polizei über das Unglück am Matterhorn informiert. (Symbolbild) - Keystone

    Der Bergsteiger stürzte scheinbar ohne Fremdeinwirkung ab, die Details werden wohl unklar bleiben. Die Rettungskräfte schätzen die Einsatzbedingungen am Berg als schwierig ein, heisst es von «Air Zermatt».

    Immer wieder Einsätze am Matterhorn

    Immer wieder kommen am Matterhorn Bergsteiger zu Schaden. Bergrettungsteams sind oft im Einsatz, um Verletzte zu bergen.

    Bist du regelmässig in den Bergen unterwegs?

    Diverse Einsätze der Air Zermatt erfolgten auch in diesem Jahr wegen Stürzen und Kreislaufproblemen. Im Juli verunglückte ein Bergsteiger tödlich am nahegelegenen Riffelhorn.

    Die Region ist trotz hoher Sicherheitsmassnahmen weiterhin gefährlich. Entsprechend betonen Experten immer wieder die Wichtigkeit von Erfahrung und Vorsicht am Berg.

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