Bei Pilatus Aircraft kann wieder bestellt werden

    Janika Mielke
    Janika Mielke

    Nidwalden,

    2018 war bei Pilatus Aircraft ein noch erfolgreicheres Jahr als das vorangegangene. Und es gibt noch mehr Erfreuliches: Der PC-24 kann wieder bestellt werden.

    Pilatus aircraft
    Der PC-24 von Pilatus Aircraft fliegt zwischen Bergen hindurch. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • 2018 hatte Pilatus Aircraft einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Schweizer Franken.
    • Die Flugzeughersteller öffnet nach drei Jahren das PC-24 Bestellhandbuch.

    In einer Medienmitteilung gab Pilatus Aircraft heute die Zahlen des Geschäftsjahres 2018 bekannt. Diese Meldung dürfte einige Personen freuen. Es konnten nicht nur erfolgreichere Zahlen als im Vorjahr bekannt gegeben werden. Auch die erneute Eröffnung des Bestellbuches für den PC-24 wurde mitgeteilt.

    Ein Umsatz von über einer Milliarde

    Pilatus Aircraft sagte, dass im vergangenen Jahr 1092 Millionen Schweizer Franken Umsatz gemacht wurden. Das Betriebsergebnis beläuft sich auf 157 Millionen Franken. Das Unternehmen blickt überaus positiv in die Zukunft: «Nach einem Bestelleingang von einer Milliarde steht der aktuelle Bestellbestand bei 2,1 Milliarden Schweizer Franken.» Diese Zahl entspricht knapp zwei Jahresumsätzen.

    PC-24 im Fokus

    Die Erstlieferung des PC-24 war 2018 ein Meilenstein für das Unternehmen – immerhin dauerte die Entwicklungsarbeit mehr als elf Jahre. Seitdem hat Pilatus Aircraft den Flieger «weiter verbessert und diverse Nachzertifizierungs-Testkampagnen vorangetrieben». So können versprochene Fähigkeiten garantiert werden. Ausserdem wartet nun der nächste Meilenstein, wie das Unternehmen schreibt: «Das PC-24 Bestellbuch wird wieder geöffnet.»

    Pilatus Aircraft setzt Blick in die Zukunft

    Die Nachfrage für die Produkte des Unternehmens ist definitiv vorhanden. Dementsprechend arbeitet der Flugzeughersteller nicht nur an den Flugzeugen, sondern auch am Unternehmen an sich. Ende 2018 waren 2283 Personen bei der Pilatus Gruppe angestellt, davon waren 127 in der Lehre. Insgesamt konnten zudem 150 Arbeitsplätze geschaffen werden.

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