Basler Kantonslabor stellt Mängel bei Chemiebetrieben fest
Das Kantonale Laboratorium Basel-Stadt hat im Jahr 2025 17 Betriebseinheiten kontrolliert, die wegen der Menge gehandhabter Gefahrenstoffe der Störfallverordnung unterliegen. Bei 13 der Einheiten wurden Mängel festgestellt, wie das Labor am Dienstag mitteilte.

Insgesamt wurden 63 Aspekte kontrolliert und 26 beanstandet, wie dem Bericht zu entnehmen ist. Infolge der Beanstandungen seien 56 einzelne Massnahmen verfügt oder vereinbart worden.
Bei elf von 16 Kontrollen war die betriebliche Sicherheit mangelhaft, wie es heisst. In neun von 16 Fällen habe es Beanstandungen im Bereich Instandhaltung, Wartung und Kontrollen gegeben.
Was Kurzberichte und Risikoermittlungen durch die kontrollierten Betriebe angeht, stellt das Labor ein gutes Zeugnis aus. Die Einschätzungen der Betriebe seien allesamt nachvollziehbar, wonach «schwere Schädigungen für die Bevölkerung und die Umwelt nicht zu erwarten sind oder das Risiko in einem tragbaren Bereich liegt».
Es gibt jedoch grosse Unterschiede in der Wahrnehmung der Eigenverantwortung durch die Betriebsinhaber, wie das Labor in seinem Bericht schliesst. In einigen Betrieben würden die Grundsätze der Störfallvorsorge ungenügend beachtet.
Die eigentlichen Ursachen der Beanstandungen sind teilweise ungenügendes Sicherheitsmanagement und Outsourcing an Drittfirmen, wie es weiter heisst.






