Basel-Stadt schliesst mit 12 Millionen Franken Überschuss ab
Der Kanton Basel-Stadt hat für das Jahr 2025 einen Überschuss von 12 Millionen Franken erzielt. Das Budget sah ein Defizit von 16 Millionen Franken vor. Die Steuereinnahmen fielen weniger hoch aus als budgetiert, wie das Basler Finanzdepartement am Mittwoch mitteilte.

Die Basler Finanzdirektorin Tanja Soland (SP) bezeichnete das Ergebnis vor den Medien als «ausgeglichen». Im Jahr 2024 hatte der Kanton noch einen Überschuss von 106 Millionen Franken verzeichnet.
Insgesamt fielen die kantonalen Steuereinnahmen zwar mit 100 Millionen Franken höher aus als 2024, aber um rund 59 Millionen Franken tiefer als budgetiert. So lagen die Steuern der natürlichen Personen (Einkommen und Vermögen) 65 Millionen Franken unter dem letztjährigen Wert. Gegenüber 2024 stiegen die Unternehmenssteuern um 174 Millionen Franken.
Insgesamt betrug der Gesamtertrag des Kantons vergangenes Jahr 5,4 Milliarden Franken. Es wurden bei einem Selbstfinanzierungsgrad von 67 Prozent 417 Millionen Franken investiert.
Der Betriebsaufwand hat sich laut Soland gegenüber dem Vorjahr um 619 Millionen Franken erhöht. Dies unter anderem wegen der einmaligen Äufnung der beiden neuen Fonds zur Standortförderung, der Durchführung des Eurovision Song Contest und der Uefa Women's Euro. Zudem habe Basel-Stadt 25 Millionen Franken mehr in den Nationalen Finanzausgleich zahlen müssen.
Basel-Stadt steht laut Soland nach wie vor finanziell stabil und solide da. Der Kanton verfüge aber nicht mehr über einen strukturellen Überschuss, der Spielraum werde deutlich enger für Wünsche und grosse Vorhaben, sagte die Finanzdirektorin.










