Stadt Basel

Niederlage für Autoverbände: Brücken-Velostreifen in Basel bleibt

Keystone-SDA Regional
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Basel,

Der breite Velostreifen über die Münchensteinerbrücke in Basel bleibt. Nachdem das Appellationsgericht einen Rekurs der Autoverbände TCS und ACS abgewiesen hat, richtet der Kanton den provisorischen Streifen gemäss Mitteilung vom Montag nun definitiv ein.

Der breite Velostreifen auf der Basler Münchensteinerbrücke (im Hintergrund), welche vom Lonza-Hochhaus ins Gundeli führt, bleibt definitiv. (Archivbild)
Der breite Velostreifen auf der Basler Münchensteinerbrücke (im Hintergrund), welche vom Lonza-Hochhaus ins Gundeli führt, bleibt definitiv. (Archivbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Die Markierungsarbeiten beginnen kommende Woche, wie das Bau- und Verkehrsdepartement (BVD) bekanntgab. Der verbreiterte Streifen soll die Sicherheit für Velofahrerinnen und Velofahrer erhöhen, welche die Brücke ins Gundeli überqueren und Richtung Dreispitz abbiegen. Bis 2021 mussten sie jeweils eine Autospur überqueren, was gemäss BVD zu gefährlichen Situationen führte.

Daher verbreiterte der Kanton den Streifen vom Lindenhof zur Thiersteinallee deutlich. In diesem Abschnitt steht den Autos seither nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Als der Kanton diese Verkehrsführung dauerhaft umsetzen wollte, reichten der TCS und der ACS Rekurs ein.

Das Appellationsgericht lehnte den Rekurs am im Dezember 2025 ab. Insgesamt betrachtet überwiege das öffentliche Interesse an der Erhöhung der Verkehrssicherheit der Velofahrenden das Interesse des Autoverkehrs an weniger Rückstaus «bei Weitem», heisst es im Urteil. Die strittige Verkehrsanordnung sei daher verhältnismässig.

Der Kanton verbreitert zudem die Mittelinseln im Bereich der Verzweiung Hexenweglein/Peter Merian-Weg. Dadurch soll die Fussgänger-Überquerung komfortabler werden.

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Kommentare

User #2629 (nicht angemeldet)

Auch eine verbesserte Sicherheit der Velospur verhilft den Verkehrsregeln absenten Velofahrenden nicht zu mehr Schutz vor der eigenen Uneinsichtigkeit!

User #3151 (nicht angemeldet)

Für Autofahrer wird immer weniger gemacht aber voll zu Kasse gebeten, nur die Velöli Profitieren

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