Austauschwoche stösst auf grosses Interesse
An der diesjährigen nationalen Austauschwoche nahmen mit über 4600 Jugendlichen so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wie nie zuvor teil.

Eine Rekordzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern hat sich an der diesjährigen Ausgabe der nationalen Austauschwoche beteiligt. Mehr als 4600 Jugendliche nahmen die Gelegenheit wahr, die sprachliche Vielfalt der Schweiz zu erleben.
Damit sei die Zahl der Teilnehmenden im Vergleich zum Vorjahr um fast ein Drittel gestiegen, teilte die Agentur für Bildungsmobilität Movetia am Freitag mit. Sie organisiert die Austauschwoche.
«Diese Mobilisierung unterstreicht das Interesse an Austauschaktivitäten und ihre zunehmende Selbstverständlichkeit in Bildungsbiografien», liess sich Movetia-Direktor Olivier Tschopp im Communiqué zitieren.
Über 40 Anlässe und nationaler Austauschpreis in Bern
Im Rahmen der Austauschwoche fanden in den verschiedenen Sprachregionen des Landes mehr als vierzig Anlässe statt, wie es weiter hiess. Bereits am Dienstag war in Bern in Anwesenheit von Wirtschaftsminister Guy Parmelin der nationale Austauschpreis verliehen worden.
Mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde ein Austauschprojekt der kaufmännischen Berufsschule Nyon. Das Programm dauert sechs Monate und kann von Lernenden aus dem kaufmännischen Bereich, der Polymechanik und dem öffentlichen Verkehr absolviert werden.
Ebenfalls mit einem Preis ausgezeichnet wurden ein Projekt für digitale Sprachtandems unter Lernenden aus dem Kanton Zürich und ein Projekt aus Genf, dessen dreiwöchiges Berufspraktikum sich an Lernende der Automobilbranche richtet. «Austausch ist kein Luxus, sondern eine Investition in die Zukunft», erklärte Parmelin anlässlich der Preisverleihung.






