Die 1993 geborene Künstlerin Anita Mucolli ist Absolventin des Bachelor-Studiengangs an der der Hochschule für Gestaltung und Kunst (FHNW) in Basel; sie erhält den Helvetia Kunstpreis 2021.
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Das Logo der Helvetia. (Archiv) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Dieser Förderpreis richtet sich an Diplomandinnen und Diplomanden der Schweizer Fachhochschulen im Bereich «Bildende Kunst und Medienkunst».

Er ist mit 15'000 Franken dotiert und bietet zudem die Möglichkeit einer Einzelausstellung an der LISTE - Art Fair Basel.

In ihrer jüngsten Arbeit beschäftigt sich Mucolli mit dem Kapitalismus, der mit seinen Technologien in das Unterbewusstsein der Menschen eindringt und Träume kommerzialisiert: «The Bank Of Dreams» (2021) ist derzeit in der Ausstellung Plattform21 im Museo d'arte della Svizzera italiana (MASI) in Lugano zu sehen.

Im Eingangsbereich des Museumbaus Palazzo Reali, der architektonisch an eine Bank erinnert, hat Mucolli einen Geldautomaten installiert. Allerdings ist auf den ersten Blick nicht klar, ob es sich um einen echten Automaten oder um ein Kunstwerk handelt.

Auf einem Flachbildschirm sind Videospots zu sehen, die für eine Bank und deren innovative Technologie werben. Doch es stellt sich heraus, dass hier Träume verkauft werden: das Wunschauto Probe zu fahren, spezielle Kleider anzuprobieren, geliebte Menschen wiederzusehen oder auch Sehnsuchtsorte zu besuchen.

Die Ausstellung Plattform21 im MASI in Lugano dauert bis 5. September 2021.

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