«Aktion 72 Stunden» lanciert – Tausende für die Allgemeinheit

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    Bern,

    Heute Donnerstag wurde die «Aktion 72 Stunden» lanciert. Tausende Jugendliche setzen sich drei Tage lang für die Allgemeinheit.

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    Heute Donnerstag wurde die «Aktion 72 Stunden» lanciert. (Archivbild aus 2015) - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Über 20'000 Jugendliche wollen sich drei Tage lang für die Allgemeinheit einsetzen.
    • Mitglieder der beteiligten Jugendgruppen dürften über eine Mio. Arbeitsstunden leisten.
    • Die «Aktion 72 Stunden» findet alle fünf Jahre statt – in diesem Jahr erstmals im Winter.

    Rund 15'000 Jugendliche aus der ganzen Schweiz haben am Donnerstag die «Aktion 72 Stunden» lanciert. Drei Tage lang wollen sie sich für die Allgemeinheit engagieren. Diese vierte Aktion der Jugendverbände hat die Nachhaltigkeit zum Thema.

    Erwartet werden über 20'000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Jugendorganisationen, mit 350 gemeinnützigen Projekten. Das Projekt stammt von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV). Die «Aktion 72 Stunden» findet alle fünf Jahre statt, 2020 erstmals im Winter.

    Mehr als eine Million Arbeitsstunden

    Bisher war die «Aktion 72 Stunden» im Herbst durchgeführt worden. Die Verlegung auf den Winter soll es ermöglichen, von den «ausgetretenen Pfaden» wegzukommen, wie die Veranstalter schreiben. Insgesamt dürften die Mitglieder der beteiligten Jugendgruppen mehr als eine Million Arbeitsstunden leisten.

    Das Projekt «Radio 72» begleitet die Aktion. Junge Reporterinnen und Reporter werden über die Projekte berichten, Interviews durchführen und Beteiligte porträtieren. In der dezentralisierten Redaktion sind alle Sprachregionen vertreten.

    Hans Stöckli gibt Startschuss

    Den Startschuss zum Projekt gab am Donnerstag im Bundeshaus Ständeratspräsident Hans Stöckli (SP/BE). Unterstützt wird die Aktion von weiteren Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter Verteidigungsministerin Viola Amherd, Arbeitgeber-Präsident Valentin Vogt und Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer.

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