Airline-Frust: «Man wird wie eine Sardine in eine Dose gepackt»
Die Qualität an Bord von Schweizer Airlines sorgt immer wieder für Diskussionen – von weniger Platz über die Verpflegung bis hin zum Service. Wir fragen nach.
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Das Wichtigste in Kürze
- Swiss und Edelweiss landen im «Airhelp Score» nur auf den Plätzen 65 und 70.
- Reisende kritisieren enge Platzverhältnisse und eine sinkende Servicequalität.
- Auch unangenehme Passagiere und die Flughäfen sorgen für Kritik.
Fliegen war früher besser. Die Verpflegung war hochwertiger, das Kabinenpersonal freundlicher, und man hatte an Bord mehr Platz.
Kurz: Die Qualität hat deutlich abgenommen. Zumindest ist das in vielen Kommentarspalten in den sozialen Medien zu lesen. Dabei geht es um die Qualität der Schweizer Airlines.
Das widerspiegeln auch internationale Rankings wie der «Airhelp Score». Dieser bewertet die Pünktlichkeit und den Umgang mit Entschädigungsansprüchen. Zudem fliessen Kundenmeinungen zu Personal, Komfort, Sauberkeit, Verpflegung und Bordunterhaltung ein.
Während Qatar Airways die Konkurrenz grösstenteils dominierte, landen Swiss und Edelweiss abgeschlagen auf Platz 65 und 70.
Air Baltic, die viele Flüge der Swiss im Wetlease übernimmt, rangierte im vergangenen Jahr auf Position 56.
Helvetic Airways und Chair Airlines finden sich in der Liste nicht.
Es ist enger geworden
«Hat Sie auf Ihrem heutigen Flug nach Zürich etwas gestört?»
Travelnews und Nau.ch haben am Flughafen Zürich ankommende Passagiere nach ihren Erfahrungen an Bord gefragt. Und danach, wie sich die Qualität des Fliegens aus ihrer Sicht in den vergangenen Jahren verändert hat.
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Sämtliche Befragten sind mit einer Schweizer Airline beziehungsweise mit der Wetlease-Partnerin Air Baltic nach Zürich gereist.
«Man spürt teilweise eine gewisse Frustration bei den Mitarbeitenden, auch wenn sie das nicht zeigen sollten», sagt eine Befragte.
Dafür hat sie durchaus Verständnis, denn auch das Verhalten der Passagiere habe sich verändert. Manche seien laut, renitent oder betrunken. «Oft sind auch sehr unangenehme Reisende an Bord.»
Sie selbst habe erlebt, wie Kinder in der Reihe hinter ihr während des Flugs immer wieder gegen ihren Sitz traten.
Kritik äussern die Befragten auch an den Platzverhältnissen und der Servicequalität an Bord.
Und nicht nur die Airlines bekommen ihr Fett weg: Auch bei den Flughäfen sehen einige Reisende Verbesserungspotenzial.
Hinweis: Dieser Artikel wurde zuerst auf «Travelnews.ch» publiziert.











