Regensdorf

    Spange Ost: Projekt für neue Trinkwasserleitung erreicht Meilenstein

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    Regensdorf,

    Das Bauprojekt für die Trinkwasserleitung wird ab 1. September 2026 während 30 Tagen zur öffentlichen Einsicht vorgelegt. Im 2027 erfolgt ein Volksentscheid.

    Die Gemeindeverwaltung Regensdorf.
    Die Gemeindeverwaltung Regensdorf. - Nau.ch / Stephanie van de Wiel

    Ab dem Jahr 2030 soll eine neue Wasserleitung zwischen Bassersdorf und Volketswil die Versorgung des Furt- und des Glattals sicherer und zuverlässiger machen.

    Wie die Gemeinde Regensdorf mitteilt, wird das Projekt nach vierjähriger Planung und Vorbereitung bei den betroffenen Gemeinden zur Prüfung und Auflage eingereicht – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Volksabstimmung 2027 und der anschliessenden Bauphase.

    Wichtige Erweiterung des Trinkwassernetzes

    Das Trinkwassernetz der Gruppenwasserversorgung Vororte und Glattal (GVG) versorgt rund 320’000 Einwohnerinnen und Einwohner sowie Unternehmen im Furt- und Glattal mit frischem Trinkwasser.

    Mit zunehmenden Bevölkerungszahlen muss auch die Wasserversorgung mitwachsen: Unter anderem mit der neuen Trinkwasser-Transportleitung Spange Ost zwischen Bassersdorf und Volketswil.

    Das Projekt basiert auf der vom Kanton genehmigten, strategischen Planung. Die neue Leitung ermöglicht einen Ringschluss der Trinkwasserversorgung, was die Versorgungssicherheit erhöht und Revisionen am bestehenden Netz ermöglicht, ohne die Versorgung unterbrechen zu müssen.

    Ein Projekt für Generationen

    Die Leitung wird auf eine Lebensdauer von 80 Jahren ausgelegt. Mit ihrem Durchmesser von 60 cm kann sie bis zu 150’000 Menschen mit frischem Trinkwasser versorgen. Um zukünftige Bedürfnisse abzudecken, wird die Option einer späteren Erweiterung des Leitungsdurchmessers auf 80 cm in die Planung einbezogen.

    Die erwarteten Kosten für den Bau der rund 7 Kilometer langen Trinkwasserleitung belaufen sich auf rund 35 Mio. Schweizer Franken. Die Kosten werden mit einer geringfügigen Erhöhung des Wassertarifs der Gemeinden gedeckt. Die Finanzierung erfolgt über Darlehen von Gemeinden und Banken sowie über Subventionen des Kantons.

    Volksentscheid 2027

    Das Bauprojekt wird ab 1. September 2026 während 30 Tagen in den betroffenen Gemeinden zur öffentlichen Einsicht vorgelegt. Nach der Auflagefrist und Behandlung von allfälligen Einsprachen wird das Projekt im Oktober 2026 von der Delegiertenversammlung der GVG festgesetzt und der Kreditantrag zu Handen der Urnenabstimmung verabschiedet.

    Die Bevölkerung der betroffenen Gemeinden wird voraussichtlich im Herbst 2027 in einer Urnenabstimmung über den Kredit für die Umsetzung des Bauprojektes entscheiden können. Die GVG rechnet mit einer Bauzeit von zwei Jahren.

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