Kokain

Aargauer Behörden stellen 12 Kilo Kokain sicher - zwei Festnahmen

Keystone-SDA Regional
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Im Kanton Aargau haben die Strafverfolgungsbehörden rund 12 Kilogramm Kokain sowie weitere Drogen, 100'000 Franken Bargeld und Kryptovermögen sichergestellt. Zwei mutmassliche Drogenhändler befinden sich in Untersuchungshaft.

Die Aargauer Strafverfolgungsbehörden haben 12 Kilogramm Kokain sichergestellt. Zwei Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft. (Symbolbild)
Die Aargauer Strafverfolgungsbehörden haben 12 Kilogramm Kokain sichergestellt. Zwei Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft. (Symbolbild) - KEYSTONE/DPA/MARCUS BRANDT

Die Ermittlungen kamen ins Rollen, nachdem die Behörden auf einen öffentlich zugänglichen Kanal auf einem Messenger-Dienst gestossen waren, über den Betäubungsmittel angeboten wurden. Dies teilte die Oberstaatsanwaltschaft Aargau am Montag mit.

Bei anschliessenden Hausdurchsuchungen in den Gemeinden Niederrohrdorf AG und Nussbaumen AG stiessen die Ermittler demnach auf das Kokain sowie auf weitere Drogen wie Ketamin und MDMA, den Hauptwirkstoff der Partydroge Ecstasy. Zudem seien 100'000 Franken Bargeld und Kryptovermögen beschlagnahmt worden.

Im Rahmen der Aktion nahm die Kantonspolizei zwei aus der Türkei stammende Männer im Alter von 25 und 26 Jahren fest. Die Staatsanwaltschaft Baden ordnete Untersuchungshaft an. Sie führt eine Untersuchung wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Laut der Oberstaatsanwaltschaft Aargau steht der Fall für eine neue Entwicklung in der Kriminalität. Drogen-Deals fänden zunehmend in digitalen Kommunikationsräumen und sozialen Medien statt. Gleichzeitig versuchten Straftäter vermehrt, ihre Gewinne über Kryptowährungen vor den Behörden zu verstecken. Diese digitale Verlagerung mache die Ermittlungen technisch und finanziell immer komplexer.

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Kommentare

User #2992 (nicht angemeldet)

Halbschlaue Kriminelle gehen davon aus, dass Kryptowährungen anonym sind, genau das gegenteil ist der Fall und dies erleichtert den Fahndern die Arbeit sehr.

User #6453 (nicht angemeldet)

Für die Vernichtung der Drogen, nach Probenentnahmen und dem Fotografieren der Zeugen, welche die Drogen sichergestellt und gewogen haben, steht also nichts mehr im Weg. Ein Zementwerk befindet sich ganz in der Nähe.

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