Am Esaf in Pratteln BL hat sich ein Fehlbetrag von 3,8 Millionen Franken ergeben. Der Kanton will sich am Defizit beteiligen.
Das Esaf in Pratteln BL führt zu einem Millionendefizit.
Das Esaf in Pratteln BL führt zu einem Millionendefizit. - sda - KEYSTONE/FELDSCHLOESSCHEN
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Das Wichtigste in Kürze

  • Am Eidgenössischen in Pratteln BL hat es einen Fehlbetrag von 3,8 Millionen Franken.
  • Im November wurde bereits bekannt gegeben, die Schlussabrechnung bereite Sorgen.
  • Grund dafür sind höhere Kosten bei der Gelände-Erschliessung und Sicherheit.

Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (Esaf) in Pratteln BL muss einen Fehlbetrag von 3,8 Millionen Franken decken. Nach Zusagen in der Höhe von 3,3 Millionen Franken, will sich auch der Kanton Baselland mit zusätzlichen 500'000 Franken am Defizit beteiligen.

Mit diesem Kantonsbeitrag werde dem Verein «ESAF 2022 Pratteln im Baselbiet» ermöglicht, das Ziel einer ausgeglichenen Schlussabrechnung bis spätestens Mitte März zu erreichen, heisst es in der Mitteilung der Regierung vom Mittwoch. Eine entsprechende Vorlage geht an den Landrat. Die Gesamtsumme der kantonalen Ausgaben würde sich auf knapp 1,1 Millionen Franken erhöhen.

Mindereinnahmen bei VIP-Tickets

Das Esaf fand letzten August in Pratteln statt. Im November gaben die Verantwortlichen bekannt, dass der Zwischenstand der Schlussabrechnung des Esaf Sorgen bereiten würde. Grund dafür sind höhere Kosten bei der Erschliessung des Geländes und für die Sicherheit sowie Mindereinnahmen bei den VIP-Tickets und Supporter-Einnahmen.

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Die Verantwortlichen des Esaf machen sich wegen dem Zwischenstand der Schlussabrechnung Sorgen. - Keystone

In einer Mitteilung von Mittwoch gibt das Organisationskomitee nun bekannt, dass der Fehlbetrag aller Voraussicht nach gedeckt werden könne. Verhandlungen und Gespräche mit Partnern, Lieferanten, dem Eidgenössischen Schwingerverband und mit Privatpersonen hätten zu einem erfolgreichen Ergebnis geführt, heisst es.

So konnte das Organisationskomitee Zusagen von 3,3 Millionen Franken einheimsen. Mit den nun beantragten 500'000 Franken des Kantons könne der Abgeordnetenversammlung des Schwingerverbands Mitte März eine ausgeglichene Schlussabrechnung präsentiert werden.

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