3,2 Milliarden: Schweiz verzeichnet Rekord-Ausgaben für Forschung

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Der Bund hat 2025 so viel Gelder wie noch nie für Forschung ausgegeben: Die Ausgaben stiegen um ein Viertel auf den Rekordwert von 3,2 Milliarden Franken.

    Forschung
    Die Bundesausgaben für die Forschung erreichten 2025 ein Rekordhoch. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Noch nie hat der Bund mehr Geld für die Forschung ausgegeben, als 2025 mit 3,2 Milliarden Franken.
    • Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Ausgaben um 644 Millionen Franken.
    • Trotz Rekordausgaben sank die Zahl der Bundes-Forschenden auf 2'219 Personen.

    Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte, gab die Schweiz 2025 rund 3,2 Milliarden Franken für Forschung aus.

    Der Anstieg der Gesamtausgaben stieg um 644 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr. Dies sei primär auf die Wiederaufnahme der jährlichen Pflichtbeiträge an die Europäische Kommission für das Programm «Horizon Europe» zurückzuführen. Mit der Wiederassoziierung der Schweiz fielen diese neu wieder an.

    Gleichzeitig leistete der Bund Direktzahlungen für Projekte, die während der Nichtassoziierung von 2021 bis 2024 als Übergangsmassnahme eingerichtet worden waren.

    Der grösste Teil der Bundesmittel floss mit 2,9 Milliarden Franken in Form von Beiträgen an Forschungsanstalten. Von diesen 2,9 Milliarden Franken an Forschungsbeiträgen gingen gut zwei Drittel (68 Prozent) an nationale Forschungsanstalten.

    Weitere 248 Millionen Franken wendete der Bund für eigene Forschungsaktivitäten auf. Fast zwei Drittel dieser Mittel kamen der Landwirtschaft zugute, wo die Forschungsanstalt Agroscope tätig ist.

    Externe Partner erhielten 56 Millionen Franken

    56 Millionen Franken vergab er als Forschungsaufträge an externe Partner. Der grösste Anteil davon (32 Prozent) floss in die Landesverteidigung.

    Trotz der gestiegenen Ausgaben war die Zahl der im Forschungsbereich des Bundes beschäftigten Personen rückläufig. 2025 waren es 2219 Personen, verglichen mit 2355 Personen im Jahr 2023.

    Das BFS begründete diesen Rückgang mit dem Rückgang der Forschungsaufträge und dem nur moderaten Anstieg der eigenen Forschungsaufwendungen.

    Steckt die Schweiz zu viel Geld in die Forschung?

    Von den Angestellten waren 1363 als Forschende tätig. Der Frauenanteil unter diesen hochqualifizierten Forschenden stieg gegenüber der Vorjahreserhebung leicht um einen Prozentpunkt auf 42 Prozent an.

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    Kommentare

    User #4301 (nicht angemeldet)

    Hier werden nur die Ausgaben genannt. Wieviel Geld haben diese Forschungen denn eingebracht?

    User #1348 (nicht angemeldet)

    Ja genauso. Forschung eth und danach über Climeworks 1100 Millionen verbrennen. Bitte googeln. Partners Group hängt da auch drin.

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