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18 Millionen Franken für Aargauer Natur-Programm

Keystone-SDA Regional
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Aarau,

Der Aargauer Regierungsrat plant, das Mehrjahresprogramm «Natur 2030» mit zusätzlichen Mitteln fortzusetzen.

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Um die Biodiversität zu erhalten und zu stärken, sollen im Wasserkanton Aargau unter anderem mehr Feuchtgebiete geschaffen werden. - KEYSTONE/Urs Flueeler

Der Aargauer Regierungsrat will das Mehrjahresprogramm «Natur 2030» weiterführen. Für die zweite Etappe in den Jahren 2026 bis 2030 soll das Parlament 18 Millionen Franken sprechen. Das sind 1,5 Millionen Franken mehr als in der bis Ende 2025 laufenden Periode.

Der Regierungsrat geht davon aus, dass der Bund an die Gesamtsumme von 18 Millionen Franken rund 4,5 Millionen Franken beisteuern wird. Dies geht aus den am Freitag veröffentlichten Unterlagen hervor. Bis Anfang März können Parteien und Verbände Stellung nehmen.

Bundesbeitrag und öffentliche Meinung

Die zweite Etappe des Mehrjahresprogramms «Natur 2030» knüpfe nahtlos an die bisher erfolgreichen Programme, heisst es im Bericht. Sie diene dem Vollzug von Aufgaben zum Schutz der Landschaft, zur Aufwertung, Vernetzung und Sicherung von Lebensräumen sowie zur Förderung von Arten.

Die Biodiversität steht laut Regierungsrat schweizweit unter Druck. Auch im Kanton Aargau sei der Handlungsbedarf für die Aufwertung und bessere Vernetzung natürlicher und naturnaher Lebensräume sowie die Förderung der Artenvielfalt hoch.

Druck auf Biodiversität und Handlungsbedarf

Als Folge des Bevölkerungswachstums nehme auch der Druck auf die Aargauer Natur und Landschaft durch intensive Nutzungen, Verkehr, Lichtimmissionen, Naherholung und Freizeitaktivitäten weiter zu.

Mit dem Mehrjahresprogramm sollen im Aargau bis ins Jahr 2060 zusätzlich 1000 Hektaren Feuchtgebiete geschaffen werden. Die Kosten für die neu zu schaffenden Feuchtgebiete im Siedlungsgebiet von 750'000 Franken über fünf Jahre sind im Programm integriert.

Auf diese Stossrichtung hatte sich der Grosse Rat dieses Jahres geeinigt. Daher zog ein Initiativ-Komitee aus verschiedenen Umweltorganisationen die kantonale Gewässer-Initiative für mehr lebendige Feuchtgebiete zurück.

Kommentare

User #2956 (nicht angemeldet)

Feuchtgebiete- ein interessantes Thema, aber mal davon abgesehen: werden wir noch Herr über die Tigermückenplage oder haben wir geopolitisch betrachtet weit grössere Plagen am Hals?

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