Stadt Zürich kann Fernwärmenetz für 2,3 Milliarden Franken ausbauen
Die Stadt Zürich kann ihr Fernwärmenetz weiter ausbauen. Die Stimmberechtigten haben am Sonntag einen Kredit von 2,26 Milliarden Franken mit 80,7 Prozent Ja-Stimmen gutgeheissen und damit den grössten Rahmenkredit in der Stadtgeschichte bewilligt.

Für den Ausbau des Fernwärmenetzes stimmten 110'841 Personen, 26'513 lehnten ihn ab. Die Stimmbeteiligung betrugt 60,1 Prozent.
Bereits 2021 und 2022 hatte das Stimmvolk zwei Kredite über 330 und 573 Millionen Franken bewilligt. Weil jetzt das EWZ für alle grossen Fernwärme-Netze verantwortlich ist, gibt es ein neues Gesamtkonzept. Die bisherigen bewilligten Kredite sind im neuen Rahmenkredit von 2,26 Milliarden Franken enthalten.
Bis 2040 sollen 60 Prozent des Siedlungsgebiets erschlossen sein – doppelt so viel wie heute. Mit dem Kredit sollen neue Haushalte an das Netz angeschlossen, aber auch bestehende Fernwärme-Netze miteinander verbunden werden.
Im Stadtparlament wehrte sich einzig die SVP gegen den Kredit. Sie nannte ihn «Monsterkredit», der dazu dazu führen werde, dass man künftigen Generationen einen finanziellen Scherbenhaufen hinterlasse. Alle anderen Fraktionen waren dafür, den grössten Rahmenkredit der Geschichte zu genehmigen.
Die Steuern müssen wegen des Fernwärme-Ausbaus nicht erhöht werden. Die Investitionen kommen vom städtischen Elektrizitätswerk EWZ, welches das Geld dann über die angeschlossenen Haushalte wieder hereinholen wird.










