Die Initianten übergaben der Staatskanzlei im Kanton Freiburg 12'000 Unterschriften für die Initiative «bürgernahe Notfallstationen». Diese werden nun geprüft.
bürgernahe Notfallstationen
Die Freiburger Spitäler sollen die benötigten Mittel für eine hochwertige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erhalten. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Initianten von «bürgernahe Notfallstationen» haben 12'000 Unterschriften eingereicht.
  • Die Staatskanzlei des Kantons Freiburg wird nun deren Gültigkeit prüfen.
  • In drei Regionen soll bald ein 24-Stunden-Notfalldienst angeboten werden.

Im Kanton Freiburg ist die Volksinitiative «für bürgernahe öffentliche Notfallstationen, die rund um die Uhr geöffnet sind», zustande gekommen. Die Initianten übergaben am Freitag der Staatskanzlei 12'000 Unterschriften.

Für eine Volksabstimmung reichen 6000 Unterschriften

Wie letztere am Freitag mitteilte, wird sie nun die Unterschriften prüfen. Und zu gegebener Zeit mitteilen, ob das Begehren formell zustande gekommen ist. 6000 gültige Unterschriften braucht es, damit es zu einer Volksabstimmung kommt.

Das Initiativkomitee fordert mit dem Begehren einen besseren Zugang zum Gesundheitssystem. Und zwar für das Kantonszentrum, der Süden und der deutschsprachige Kantonsteil. Konkret soll in den Regionen ein 24-Stunden-Notfalldienst angeboten werden.

Freiburger Spitalgruppe soll Hilfsmittel erhalten

Die Initianten schrieben bei der Lancierung des Begehrens, es brauche eine Alternative zur Sparpolitik des Staatsrates im Gesundheitsbereich. Die Initiative erzeuge den nötigen Druck. Dies, damit die Freiburger Spitalgruppe HFR die benötigten Mittel für eine hochwertige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung erhalte.

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