Comparis

    Hacker hatten bei Cyberangriff auf Comparis Zugang zu Kundendaten

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Bei der Cyberattacke auf den Internetvergleichsdienst Comparis vom 7. Juli haben sich die Hacker laut Behördenangaben Zugang zu Kundendaten verschafft.

    Der Internetvergleichsdienst Comparis wurde am 7. Juli Opfer einer sogenannten Ransomware-Attacke. Dabei wurden einige IT-Systeme vorübergehend blockiert. (Archivbild)
    Der Internetvergleichsdienst Comparis wurde am 7. Juli Opfer einer sogenannten Ransomware-Attacke. Dabei wurden einige IT-Systeme vorübergehend blockiert. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/GAETAN BALLY

    Das Wichtigste in Kürze

    • Der Vergleichsdienst Comparis wurde am 7. Juli Opfer einer Cyberattacke.
    • Offenbar hatten sich die Hacker dabei auch Zugang zu Kundendaten verschafft.
    • Ermittler schliessen einen Datendiebstahl nicht aus, Kunden sind zur Vorsicht aufgerufen.

    Detailanalysen des Angriffs hätten gezeigt, dass die Täterschaft Zugang zu einigen internen kundenbezogenen Daten der Comparis-Gruppe hatte, teilte die Zürcher Kantonspolizei am Mittwoch auf ihrer Webseite für Cyberkriminalität mit. Bei den Daten handelte es sich demnach unter anderem um Email-Adressen der Nutzerinnen und Nutzer.

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    Es müsse davon ausgegangen werden, dass gewisse Daten entwendet worden seien, hiess es weiter. Hierzu zählten Kundendaten des Schwesterunternehmens Credaris, mit dem die Kunden von Comparis in der Vergangenheit Kontakt hatten. Das Unternehmen informierte mögliche Betroffene laut eigenen Angaben direkt. Cybersecurity-Fachleute würden das Risiko einer kriminellen Verwendung der Daten aber als gering einstufen, schrieb Comparis.

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    Ein Hacker in Aktion. (Symbolbild) - Keystone

    Das Unternehmen schaltete laut Mitteilung die Strafverfolgungsbehörden ein und erstattete Strafanzeige gegen unbekannt. Zudem sei der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte informiert worden. Die Firma riet ihren Kunden unter anderem, Passwörter zu ändern und und nicht auf verdächtige Kontaktaufnahmen von unbekannten Dritten zu reagieren, die sich als Bank- oder Versicherungsmitarbeitende ausgeben und über gewisse Informationen der Betroffenen verfügen würden.

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