CityLab Bern: Grosses Interesse und starke Impulse
Das CityLab Bern zeigte an der BEA 2026, wie die Stadt den digitalen Wandel gestaltet. Besucher konnten Themen wie KI und Datennutzung interaktiv erleben.

Mit einem interaktiven und niederschwelligen Angebot hat das CityLab Bern an der BEA 2026 eindrücklich gezeigt, wie die Stadt den digitalen Wandel konkret gestaltet.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich mit Themen wie künstlicher Intelligenz, Datennutzung und digitalen Dienstleistungen auseinanderzusetzen – verständlich, praxisnah und zum Mitmachen.
Das CityLab wurde gemeinsam von Digital Stadt Bern und dem Smart City Verein Bern umgesetzt.

Im Zentrum standen Fragen des digitalen Alltags: Wie entstehen Dienstleistungen, die für alle einfach und sicher funktionieren? Welche Rolle spielen Daten im Service Public? Und wie verändert Technologie das Leben in der Stadt?
Technologie verständlich und konkret
An Erlebnisstationen wurde sichtbar, wie digitale Lösungen die Stadt weiterentwickeln – etwa durch KI-gestützte Dienstleistungen, Sensordaten zur Bekämpfung von Hitzeinseln oder digitale Zwillinge für eine nachhaltige City-Logistik.
Gleichzeitig gewährten Mitarbeitende der Stadt Einblicke in digitale Berufsbilder und ihre tägliche Arbeit für einen zuverlässigen, barrierefreien Service Public. Ein besonderes Highlight war die von Lernenden realisierte Podcast-Serie mit Audiocollagen.
Sie zeigte eindrücklich, wie unterschiedlich Digitalisierung erlebt wird – von Mobilität über Landwirtschaft bis hin zu Kultur und Tourismus – und machte deutlich: Der digitale Wandel ist vielfältig und gestaltbar.
City-Logistik und Klimaanpassung im Fokus
Ergänzt wurde das CityLab durch zwei gut besuchte Fachveranstaltungen des Smart City Vereins Bern. Der Anlass «ThunLogIQ: Innovative Lösungen für nachhaltige Stadtlogistik» beleuchtete, wie datenbasierte Modelle und digitale Zwillinge helfen, urbane Warenströme effizienter zu steuern, Transporte zu bündeln und Emissionen zu reduzieren.
Deutlich wurde: Nachhaltige City-Logistik erfordert das Zusammenspiel von Technologie, Planung und Kooperation zwischen öffentlichen und privaten Akteuren. Beim Vernetzungsanlass «Schwammstadt? Schwammstadt!» stand die Anpassung an zunehmende Hitze im Zentrum.
Fachpersonen aus Verwaltung, Wirtschaft und Forschung diskutierten konkrete Massnahmen zur Reduktion von Hitzeinseln und zeigten praxisnahe Lösungsansätze für eine klimaresiliente Stadtentwicklung.
Plattform für Dialog und neue Perspektiven
Eine zentrale Rolle spielte das Podcast-Studio – ein Lernendenprojekt von Digital Stadt Bern. Lernende führten vor Ort Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern aus unterschiedlichen Branchen und gingen der Frage nach, wie Digitalisierung den jeweiligen Alltag verändert: Wo schafft sie Mehrwert, wo entstehen neue Herausforderungen?
Die daraus entstandenen Podcasts und Audiocollagen machen die Vielfalt digitaler Lebensrealitäten hörbar – von datengetriebener Mobilität über digitalisierte Landwirtschaft bis hin zu neuen Formaten in Kultur und Tourismus.
Sie zeigen eindrücklich, dass Digitalisierung kein abstraktes Konzept ist, sondern konkret erlebt wird und je nach Kontext unterschiedlich wirkt.






