Lungenkrebs

Good News: Erste Person mit mRNA-Wirkstoff gegen Lungenkrebs geimpft

Wende in der Krebstherapie? Erstmals wird eine Person mit einem mRNA-Impfstoff gegen Lungenkrebs geimpft.

Das Bild symbolisiert eine Impfung
Ausgewählte Lungenkrebspatienten werden erstmalig mit einem mRNA-Impfstoff geimpft. (Symbolbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Pharmakonzern Biontech hat einen Impfstoff gegen Lungenkrebs entwickelt.
  • Der neue mRNA-Wirkstoff wurde erstmals einem Patienten verabreicht.
  • Eine globale klinische Studie mit rund 130 Testpatienten ist geplant.

Erstmals wurde einem Patienten eine mRNA-Impfung gegen Lungenkrebs verabreicht. Der Impfstoff von Biontech geht nun in globale klinische Studien. Er könnte eine revolutionäre Wende in der Krebstherapie einläuten. Dies berichtet SRF.

Die Studie wird in verschiedenen Ländern wie Grossbritannien, Deutschland, Ungarn, Polen, Spanien, Türkei und den USA durchgeführt. Sie konzentriert sich auf rund 130 Patienten, die den Impfstoff erhalten werden. Die ausgewählten Testpatienten haben Krankheitsstadien von Frühphasen bis hin zu fortgeschrittenen Fällen.

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Unter allen Krebsarten ist die Todesrate beim Lungenkrebs weltweit am grössten. Zudem führt er oftmals zu Rückfällen, selbst nach chirurgischen Eingriffen und Strahlentherapien. Die Hoffnungen auf den neuen mRNA-Impfstoff von Biontech, bekannt unter dem Namen «BNT116», liegen gerade im potenziellen therapeutischen Fortschritt.

Dennoch befindet sich die klinische Studie noch in ihrer Anfangsphase und wird voraussichtlich erst 2027 abgeschlossen sein. Danach werden weitere folgen. Bis diese Therapie den Patienten regulär zur Verfügung steht, dürften aber noch einige Jahre vergehen.

mRNA-Impfung kann auch bei Bauchspeicheldrüsenkrebs nützlich sein

Laut SRF biet die mRNA-Impfung eine zusätzliche Option, wenn alle anderen Behandlungen fehlschlagen. Insbesondere könnten sie bei Krebsarten wie Bauchspeicheldrüsenkrebs, mit einer Überlebensrate von nur etwa zwölf Prozent, nützlich sein.

Zusätzlich sollen diese Impfungen weniger Nebenwirkungen haben, da sie gezielt nur Krebszellen angreifen.

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