Blizzard will offenbar stärker gegen Hassrede und Belästigung vorgehen: Spieler des MMORPGs World of Warcraft müssen bald einem Sozialvertrag zustimmen.
World of Warcraft
WoW hatte zuletzt schwer mit Sexismus-Vorwürfen zu kämpfen. - worldofwarcraft.com

Das Wichtigste in Kürze

  • Blizzard möchte wohl Hass und üble Kommentare eliminieren.
  • Spielende von World of Warcraft müssen nämlich bald einen Vertrag dazu unterschreiben.
  • Darin sind mehrere Verhaltensregeln für das Spiel aufgelistet.

Die Welt von MMORPGs ist nicht immer die freundlichste. Grund sind aber oft nicht die zu bekämpfenden Monster, sondern andere Spielenden. Immer wieder gibt es Berichte von Beleidigungen, Drohungen und Sexismus.

Dem möchte Blizzard nun aber offenbar ein Ende setzen. In World of Warcraft müssen Spielende nämlich bald einen Vertrag zu sozialen Verhaltensregeln unterschreiben. Wer dies nicht tut, erhält keinen Zugang zu Azeroth.

Das neue Feature hat «wowhead» in den Dateien von Patch 9.2.5 entdeckt. Sie konnten den gesamten Text mit allen Richtlinien aufdecken.

World of Warcraft droht mit Account-Sperre

So wird unter anderem gefordert, dass man sich anderen Spielenden, vor allem Neulingen gegenüber, freundlich und hilfsbereit verhält. Zudem wird auf einige No-Gos hingewiesen. In World of Warcraft nicht akzeptiert seien «Hassrede, einschliesslich negativer Kommentare, die die Identität eines anderen Spielers zum Ziel haben.» Auch Belästigungen, Bedrohungen und Spam-Nachrichten würden nicht toleriert.

Bei Nichteinhalten der Verhaltensregeln droht Blizzard mit harten Konsequenzen: «Wenn du deine Mit-Abenteurer mit einer dieser Verhaltensweisen schädigst, kannst du bestraft werden, bis hin zur Schliessung deines Accounts.»

Mehr zum Thema:

Nachrichten Sexismus Spam World of Warcraft Hass