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    Pokémon Go: Koballium kehrt mit Corona-Regeln zurück

    Jochen Tempelmann
    Jochen Tempelmann

    USA,

    Computerspiele sind in Zeiten der Corona-Epidemie eine sichere Aktivität für zu Hause. Pokémon Go hat es allerdings schwer – die Entwickler passen das Spiel an.

    Pokémon Go
    Das legendäre Pokémon Koballium. - Niantic

    Das Wichtigste in Kürze

    • Pokémon Go muss sich der Coronavirus-Situation anpassen.
    • Dank neuer Updates soll das Spiel nun besser von zu Hause aus gespielt werden können.
    • Da Raids abgesagt wurden, findet man das legendäre Pokémon Koballium in der GO Kampf-Liga.

    Viele Menschen auf der ganzen Welt bleiben derzeit zu Hause: Als Schutzmassnahme vor dem Coronavirus wurden zahlreiche Aktivitäten eingestellt. Dafür verzeichnen Computerspiele reihenweise Rekordzahlen: Am Wochenende waren erstmals in der Geschichte 20 Millionen Steam-Nutzer online.

    Ein Spiel hat allerdings schwer mit der Corona-Krise zu kämpfen: Pokémon Go. Das Mobilegame, indem man in der echten Welt auf die Suche nach Pokémon begibt, hat nun reagiert.

    Pokémon Go
    Ein Artwork zu Pokémon Go. - Niantic

    Es werden nicht nur verschieden Live-Events gestrichen, bei denen sich viele Spieler versammelt hätten: Sogar die in-Game-Mechaniken wurden angepasst.

    Pokémon Go beschliesst Krisenmassnahmen

    Entwicklerstudio Niantic hat sein Spiel nun so angepasst, dass es weniger «sozial» ist. In Pokémon Go wurden viele Effekte erst in der Gruppe nützlich, auch Raids wurden gerne in Gruppen durchgeführt. Niantic ändert daher Spielmechaniken, um Spielern auch in Zeiten des «Social Distancing» nicht den Spass zu verderben. Gegenüber «Polygon» erklärte Niantic die Anpassungen:

    • Änderungen am Rauch: Das Item, das Pokémon anlockt, ist deutlich billiger, und hält deutlich länger. So muss man sich nicht mehr so viel Bewegen.
    • Eier schlüpfen nach der Hälfte der zurückgelegten Distanz.
    • Pokéstops werfen mehr Geschenke ab.
    • Allgemein tauchen mehr Pokémon auf als zuvor.

    Pokemon Treffen in Dortmund
    Jugendliche spielen in einem Park Pokémon GO auf ihren Smartphones. - dpa

    Mit diesen Massnahmen sollten die Spieler das Spiel auch von zuhause aus spielen können. Spielern, die für Pokémon Go nach draussen gehen, müssen sich des höheren Ansteckungsrisikos bewusst sein. Menschenansammlungen sollten vermieden werden.

    Koballium kehrt zurück

    Unabhängig der Corona-Massnahmen kehrt das legendäre Pokémon Koballium zurück. Dieses wäre in Raids verfügbar – die Raid-Stunde wurde jedoch bis auf Weiteres aufgrund der Menschenansammlungen abgesagt. Daher wird Koballium in der GO Kampf-Liga anzutreffen sein.

    Koballium kann man bis zum 23. März fangen. Ab dem 24. März kann man dann Lugia als legendäres Pokémon fangen.

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